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Nürnberg, 10. Januar 1356 — wer wo sitzen darf

Stundenbuch

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Nürnberg, 10. Januar 1356 — wer wo sitzen darf

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Am 10. Januar 1356 wird in Nürnberg die Goldene Bulle verkündet — 23 Kapitel, von denen fünf nur davon handeln, wer wo sitzt. Dieser eine Vormittag, Kapitel für Kapitel. Warum die Sitzordnung der Kurfürsten kein Zeremoniell war, sondern das Wahlverfahren selbst; warum Mainz als Letzter abstimmt; was im dritten Kapitel als Begründung wörtlich dasteht. Und warum der Haferhaufen, die silbernen Schüsseln und die sechs Fuß hohe Kaisertafel an diesem Tag noch gar nicht beschlossen waren, sondern erst elf Monate später in Metz. In diesem Video tritt die wiederkehrende Figur des Kanals nicht auf; der Tag wird über das Dokument und die Beteiligten erzählt. 00:00 Verkündung im Nürnberger Kaufmannshaus 00:52 Sitzordnung der drei Erzbischöfe 01:56 Abstimmungsreihenfolge und Mainzer Schlussrecht 02:38 Die sieben Kurfürsten namentlich 03:55 Mehrheitswahl und Brot-und-Wasser-Regel 05:09 Schweigen über den Papst 07:34 Zweiter Teil des Gesetzes in Metz 09:47 Goldenes Siegel und Überlieferung 12:21 Habsburger Fälschung und der fehlende Stuhl #GoldeneBulle #Nürnberg #Mittelalter Quellen: • Avalon Project, Yale Law School (2008) - The Golden Bull of the Emperor Charles IV 1356 A.D., Volltext • Historisches Lexikon Bayerns (2011) - Goldene Bulle, 1356 • Deutsche UNESCO-Kommission (2013) - Goldene Bulle, Weltdokumentenerbe • Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main (2026) - Die Goldene Bulle • Bernd-Ulrich Hergemöller (1983) - Fürsten, Herren und Städte zu Nürnberg 1355/56 - Städteforschung A/13, Köln • Haus der Bayerischen Geschichte (2026) - Nürnberg, Hauptmarkt: Synagoge 1296-1349 • Kunsthistorisches Museum Wien (2018) - Privilegium maius: Falsche Tatsachen • Wikipedia (de) (2026) - Goldene Bulle, Frauenkirche (Nürnberg), Rudolf I. (Sachsen-Wittenberg), Rudolf IV. (Österreich)