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„SprechZeuX im Gespräch: Sprachentwicklung – Lenn darf mehr Silbenketten bilden 😉.“

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„SprechZeuX im Gespräch: Sprachentwicklung – Lenn darf mehr Silbenketten bilden 😉.“

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„SprechZeuX im Gespräch: Sprachentwicklung – Lenn darf mehr Silbenketten bilden 😉.“ Stimme, Präsenz und Kommunikation - #sprechzeux http://www.sprechzeux.de/ http://www.thala-beratung.de/ http://www.thala-beratung.de/sprechzeux/ Es geht weiter mit Sprachentwicklung am Beispiel von Christines Sohn Lenn. Wobei ich auch wissen wollte, wie sie auf den Namen kam. Denn Lenn oder Linus, der Name seines älteren Bruders, sind ungewöhnlicher. Sie meinte, sie wollte unbedingt Namen haben, die sie bislang noch nicht in ihrer Logopädischen Praxis hatte, damit sie das Private besser von ihrem beruflichen Tun trennen kann. Bisher hat das gut funktioniert. Übrigens ist Lenn eine Abkürzung von Lennard oder auch Lennhardt. Lenn ist mit seinen sechs Monaten motorisch weit entwickelt. Was die Sprache betrifft, ist er, wie es Chrsitine so nannte, im übertragenen Sinne „wortgewandt“ und nutzt seine Babysprache gern und oft. Doch fragen wir die eher kritische Logopädin Christine, könnte er gern mehr Silbenketten bilden. Also so etwas wie ba-ba-ba oder ma-ma-ma. Was übrigens viele Eltern oft mit stolz geschwellter Brust als, „unser Ben, unsere Paula et cetera hat schon mit sechs Monaten Mama oder Papa gesagt“. Leider meist nö, das sind Silbenketten und die klingen eher lallend, denn die echte Wortproduktion fängt später an. Wobei es aber natürlich auch immer wieder echte Wunderkinder gibt. 😉 Sprachentwicklung ist ein schrittweiser Prozess, bei dem Kinder erst Laute, dann Worte und später Sätze verstehen und nach und nach nutzen. Sie beginnt mit dem Geburtsschrei, der so zu sagen die erste „wortgewandte“ Äußerung der Kleinen ist. Anfangs, in der Vorsilbenphase bis etwa zum 5. Monat, reagieren Kinder auf Geräusche, besonders Stimmen und fangen an zu gurren. Circa ab dem 6. Monat bilden sie die Silbenketten. Das klingt wie brabbeln oder plappern und ist das Silbenalter, in dem Lenn gerade ist. Natürlich sind die Phasen nicht in Stein gemeißelt, sondern Erfahrungswerte. Etwa vom 8. bis 10. Lebensmonat setzt dann das Wortverständnis ein. Nicht bei Kohlenstoffmonoxid-Melder oder Vorschusszinsberechnung, sondern bei einfachen Worten wie Hund, Katze oder Brei. Um den 12. Lebensmonat, also zwischen dem 10. und 13. Monat, beginnt die Wortproduktion. Es sind erste einfache eigene Worte zu hören. Dabei helfen auch die Eltern durch genaues Vormachen und bewusste Aussprache. So ging es Christine mit ihrem Sohn Linus. Mit ihm saß sie oft gemeinsam am Fenster und schaute auf die Straße. Dabei erzählte sie in einfachen Worten, was sie sah. Wen wundert es, dass das Wort Auto des Öfteren vorkam, und so wurde es auch tatsächlich das erste gesprochene Wort von Linus. Ich bin gespannt, wie das bei Lenn sein wird. Meist rund um den 18. bis 20. Monat beginnt die sogenannte Wortexplosion, dann erhöhen Kinder explosionsartig ihren aktiven Wortschatz und überschreiten dabei die Marke von etwa 50 aktiven Worten. Und sie lernen schnell viele Begriffe dazu. Oft bis zu 10 oder mehr Worte pro Tag. Danach bilden sie etwa zwischen dem 20. bis 24. Lebensmonat erste Wortkombination. Und ab etwa dem 28. Lebensmonat kommt sogar schon Grammatik dazu und die Kinder bilden erste einfach Sätze. Wichtig, es gibt Kinder die schneller oder eben langsamer sind, haltet euch nicht zu sehr an diesen Werten fest und bleibt erst einmal entspannt. Ich erinnere mich gut, dass meine Oma über mich immer sagt, „Laafe konnt‘ se net, awer schwätze wie a Buch und schee singe.“, in Hochdeutsch „Laufen konnte sie nicht, aber reden wie ein Buch und schön singen“. Scheinbar war ich früher, meine Schwester war dagegen motorisch weit vorne und hat dafür später gesprochen und anfangs auch Worte verdreht. Jedes Kind ist anders. Na klar geht das alles nur, wenn Gehör, Mund- & Feinmotorik, Atmung gut funktionieren und das Kind Sprache erlebt. Also sie durch echte Gestik, Mimik und Tonfall mit Blickkontakt von vertrauten Personen in Gesprächen, beim Vorlesen und beim Spielen kennenlernt. Am 10. November unterhalte ich mich bei SprechZeuX mit Emma Baafour, die im Bereich der Freiwilligenarbeit arbeitet. Da gibt es viel zu kommunizieren. Seid dabei. „SprechZeuX im Gespräch: Sprachentwicklung – Lenn darf mehr Silbenketten bilden 😉.“ Stimme, Präsenz und Kommunikation - #sprechzeux http://www.sprechzeux.de/ http://www.thala-beratung.de/ http://www.thala-beratung.de/sprechzeux/ Impressum Herausgeber: Sabine Anneliese Berg - Thala-Beratung | Stimme, Präsenz und Kommunikation Heimstättenweg 81 D, 64295 Darmstadt, Telefon: 061 51 / 307 74 11 E-Mail: info@thala-beratung.de Internet: www.thala-beratung.de Impressum: http://www.thala-beratung.de/impressum/ Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt gemäß § 55 Abs. 2 RStV: Sabine Berg Kontaktdaten wie oben