Meishan: Der Steinbruch, in dem 90% allen Lebens verschwanden
Inkwell Enigmas
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Meishan: Der Steinbruch, in dem 90% allen Lebens verschwanden
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Ein unscheinbarer Kalksteinbruch in Ostchina verbirgt das dunkelste Geheimnis unseres Planeten: die exakte Linie im Gestein, an der 96 Prozent allen Meereslebens in einem geologischen Wimpernschlag ausgelöscht wurden. Willkommen an der Grenze, die alles verändert hat.
In diesem Video reisen wir nach Meishan in Zhejiang, wo Samuel Bowring vom MIT, der chinesische Paläontologe Shen Shuzhong und Seth Burgess mithilfe von Uran-Blei-Datierung an winzigen Zirkonkristallen den Moment des Großen Sterbens auf weniger als 60.000 Jahre eingegrenzt haben. Wir folgen den Spuren vergifteter Ozeane, tödlicher Gase und eines vulkanischen Infernos, das den Himmel verdunkelte und die Meere kochen ließ.
Wir sehen, wie die Kathedralen der Ozeane – die Riffe des Capitan im heutigen Texas – zerbrachen, wie die Trilobiten nach dreihundert Millionen Jahren verschwanden und warum die Wiederbesiedelung des Planeten Millionen Jahre benötigte. Vor allem aber verstehen wir, warum diese Katastrophe kein fernes Echo ist, sondern eine direkte Warnung, die uns heute betrifft.
Ein Blick in den Abgrund der Erdgeschichte – und in einen Spiegel unserer eigenen Zukunft.
Kapitel:
Der vergessene Steinbruch in Zhejiang
Die Goldene Nadel von Meishan
Uran, Blei und die Uhr im Zirkon
60.000 Jahre – ein geologischer Wimpernschlag
Das Ende des langsamen Niedergangs
Das Capitan-Riff und die Kathedralen der Meere
96 Prozent – die unfassbare Zahl
Das Verschwinden der Trilobiten
Vergiftete Ozeane und tödliche Gase
Die Warnung aus dem Gestein
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