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Krampuslauf mit Bengalfeuer und Feuerwerk 2024 Salzburg/Österreich

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Krampuslauf mit Bengalfeuer und Feuerwerk 2024 Salzburg/Österreich

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Krampuslauf mit Bengalfeuer und Feuerwerk 2024 Salzburg/Österreich Wikipedia: Namensherkunft Der Name leitet sich von mittelhochdeutsch Krampen ‚Kralle‘ oder bairisch Krampn‚ etwas Lebloses, Vertrocknetes, Verblühtes oder Verdorrtes ab. In vielen Regionen hat sich die Gestalt des Krampus mit dem Perchtenbrauchtum (vgl. Schiachperchten) vermischt. Im bayerischen Alpenvorland und im österreichischen Salzkammergut, der Steiermark sowie in Salzburg ist der Krampus eher unter der Bezeichnung Kramperl geläufig. In der Steiermark und in Kärnten wird neben Kramperl auch die Bezeichnung Bartl verwendet, eine Kurzform vom Bartholomäus. Durch die Jahrhunderte andauernde slowenisch-deutsche Zweisprachigkeit Kärntens und der Steiermark ist davon auszugehen, dass sich die slowenische Bezeichnung parkelj ebenfalls aus Bartl herleitet, zumal der Wechsel t → k bzw. d → g (Kittel → kikelj, Kandl → kangla) auch bei anderen Entlehnungen ins Slowenische auftritt. Im Salzkammergut kommt auch die Bezeichnung Miglo vor. Im Tiroler Raum spricht man häufiger von Tuifl, Tuifltåg oder Tuifltratzen, abgeleitet vom Begriff Teufel. Auch der Begriff Ganggerl wird verwendet. Der Krampusbrauch war ursprünglich im ganzen Habsburgerreich und angrenzenden Gebieten verbreitet und wurde dann in der Zeit der Inquisition verboten, da es bei Todesstrafe niemandem erlaubt war, sich als teuflische Gestalt zu verkleiden. Jedoch wurde dieser Winterbrauch in manchen schwer zugänglichen Orten weitergeführt. Anfänge und Entwicklungen des Brauchs Es gibt keine Quellen vor Ende des 16. Jahrhunderts.[3] Ausgehend von den Klosterschulen (Kinderbischofsfest) entwickelte sich offenbar erst seit Mitte des 17. Jahrhunderts der Einkehrbrauch: Begleitet von Schreckgestalten, Teufeln und Tiermasken (Habergeiß) prüft und beschenkt der Nikolaus die braven Kinder, während die unartigen vom Krampus bestraft werden. In der Gegenreformationszeit entstanden Stubenspiele, die noch in Bad Mitterndorf, Tauplitz und Pichl-Kainisch (Salzkammergut), im Salzburgerland und in Tirol existieren. Seit dieser Zeit bildeten sich die Krampuspassen parallel zum Perchtenlauf. Bei diesem dürfen nur die wehrfähigen, unverheirateten Männer des Dorfs teilnehmen, und mit ihm wurde die Veranstaltung seit Mitte des 19. Jahrhunderts wieder öffentlich. Außerhalb der Gegenreformationsgebiete blieben die Krampusse vom norddeutsch-protestantisch geprägten Knecht Ruprecht verdrängt. – im alemannisch-protestantischen Raum mischen sich die beiden Formen, die wohl einen gemeinsamen Ursprung in einer italienischen Figur des 16. Jahrhunderts haben: Dort gab es die Vorstellung, dass der Teufel die Seelen der Sünder verschlinge. Das Böse ist besonders in der harten Winterszeit stark und zeigt sich deshalb in dieser Gestalt, die entsprechend plastisch dargestellt wurde. In vielen Dörfern und Städten im Ostalpenraum, im südlichen Bayern und der Oberpfalz, in Österreich, Teilen des Fürstentums Liechtenstein, in Ungarn, Slowenien, der Slowakei, in Tschechien, in Italien (beschränkt auf Südtirol, Welschtirol (Trentino) und vor allem im Vinschgau sowie im Pustertal) und Teilen Kroatiens gibt es noch Krampusumzüge, bei denen als Krampus Verkleidete unter lautem Lärm ihrer Glocken durch die Straßen ziehen, um Passanten zu erschrecken. Dabei machen sie auch Gebrauch von ihren langen Ruten. Das Tuifltratzen (Tirol) oder Kramperltratzn (bairisch tratzen ,frotzeln, höhnen, sich kabbeln, spotten‘, in Teilen Österreichs: Kramperlstauben obdt. stauben ‚ver-, wegjagen‘) ist mancherorten eine Mutprobe der Kinder der Gegend, die versuchen, die Krampusse zu reizen, ohne erwischt oder geschlagen zu werden. Krampustag ist der 5. Dezember, der Vorabend des Festes des heiligen Nikolaus am 6. Dezember. Üblicherweise erscheinen beide Gestalten gemeinsam am Abend des 5. Dezembers, zum Teil jedoch auch am 6. Dezember. Zu den größten Umzügen mit über eintausend Krampussen (2008) gehört der Krampuslauf in St. Johann im Pongau, der jährlich am 6. Dezember stattfindet, sowie der größte Krampuslauf Österreichs in Klagenfurt. Letzterer zieht sich über eine Distanz von 1,5 Kilometern. https://de.wikipedia.org/wiki/Krampus