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Sarajevo Safari: Wie wir Medien eine Story erschaffen haben, die keine ist

WZ • Wiener Zeitung

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Sarajevo Safari: Wie wir Medien eine Story erschaffen haben, die keine ist

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30 Jahre nach dem Bosnienkrieg berichten Medien weltweit über die sogenannten Sniper-Safaris: Reiche Ausländer sollen nach Sarajevo gekommen sein und Geld dafür bezahlt haben, um auf Zivilist:innen zu schießen. Wie bei einer Safari. Nur: Stimmt die Geschichte wirklich? Sandra Vučić und Aleksandra Tulej sind für die WZ nach Sarajevo gereist, um dieser Story nachzugehen. Wir sprechen mit Überlebenden der Belagerung, mit Journalist:innen, die die Fakten recherchiert haben, und mit einer Generation, die an ehemaligen Kriegsschauplätzen aufwächst und versucht, ihre Stadt und ihre Geschichte zu verstehen, ohne dabei die Wahrheit zu verlieren. Was herausgekommen ist, ist eine Geschichte über Verantwortung. Darüber, wie Medien funktionieren. Darüber, woran wir glauben und wen wir vergessen. Und warum die Gräueltaten des Bosnienkrieges bis heute nachwirken und vielerorts nicht aufgearbeitet sind, und mediale Clickbait-Schlagzeilen niemandem helfen. Gesprächspartner:innen: Edin Subašić: ehemaliger Offizier beim bosnischen Militärgeheimdienst Haris Imamović: Autor und Kolumnist Alma Zadić: Nationalratsabgeordnete, Die Grünen Adelheid Wölfl: Südosteuropa-Korrespondentin unter anderem für Der Standard Michael Martens: Journalist und Autor Tara-Michelle Gliha, Studentin aus Sarajevo Dennis Miskić: freier Journalist Azem Kurtić: Journalist, Balkan Insight Das Team dieser Reportage: Host: Sandra Vučić, Aleksandra Tulej, Dennis Miskić Redaktion: Sandra Vučić, Robert Jennewein, Dennis Miskić, Chiara Swaton Chefredaktion: Aleksandra Tulej, Sebastian Pumberger Kamera: Mirza Mršo, Johannes Jeglitsch Ton: Josef Umschaid/Johannes Jeglitsch Edit: Johannes Jeglitsch Grafik: Nina Thiel Projektleitung: Stefan Apfl Produktionsleitung: Philipp Kalny Im Auftrag der WZ, produziert von Hashtag Media.