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Was geschah am Schinkelplatz? Die Schule, die Weimar verteidigen wollte

Vergessene Schulen

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Was geschah am Schinkelplatz? Die Schule, die Weimar verteidigen wollte

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Vergessene Schulen
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Im Jahr 1920 öffnete in Berlin eine Hochschule ihre Türen, die eine völlig neue Aufgabe hatte. Sie sollte nicht nur Wissen vermitteln. Sie sollte helfen, eine junge Demokratie zu retten. Die Deutsche Hochschule für Politik entstand in einer Zeit, in der die Weimarer Republik noch zerbrechlich war, das Kaiserreich gerade untergegangen war und Deutschland kaum Erfahrung mit demokratischer Praxis hatte. In den Räumen der Schinkelschen Bauakademie lernten Gewerkschafter, Journalisten, Beamte, Angestellte und zukünftige Politiker, wie ein moderner Staat funktioniert. Es war ein radikales Projekt: Politik als Wissenschaft, Demokratie als Handwerk, Bildung als Schutzschild gegen den Extremismus. Doch genau darin lag die Tragik. Je stärker die Feinde der Republik wurden, desto gefährlicher wurde dieser Ort. 1933 geriet die Hochschule sofort ins Visier der Nationalsozialisten. Dozenten wurden vertrieben, Schriften verbrannt, die Idee der freien politischen Bildung zerstört — und die Institution selbst wurde in ein Werkzeug der Diktatur verwandelt. Aber ihre Geschichte endete nicht in den Trümmern Berlins. Dieses Video erzählt die Geschichte der Deutschen Hochschule für Politik — einer Schule, die Weimar retten sollte, von den Nazis gebrochen wurde und nach dem Krieg in West-Berlin als Idee der demokratischen Bildung weiterlebte. #DeutscheGeschichte #WeimarerRepublik #PolitischeBildung