ZÜRICH - HOTTINGEN: (CH - ZH) Geläute der Pfarrkirche St. Anton
Niklausglocke
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Niklausglocke
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Es läuten die sechs Glocken der Katholischen Kirche St. Anton im Zürcher Stadtteil Hottingen.
Stimmung: As° B° des' es' f' as'
Giesser: Gebr. Grassmayr, Buchs SG
Gussjahr: 1911, Grosse Glocke 1912
Der hochaufragende Turm von St. Anton trägt sechs Glocken welche in der Grassmayr Filiale in Buchs SG gegossen wurden. In seiner Gesamtheit ist das Geläut von St. Anton mit 14'310 Kg das zweitschwerste der Stadt Zürich und gleichzeitig das grösste welches die Firma Grassmayr in Buchs je giessen durfte. Da die Grosse Glocke beim ersten Guss nicht gelang musste sie ein Jahr später noch einmal gegossen werden. Sie hat ebenfalls vor einiger Zeit ein neues Holzjoch erhalten.
Der Kirchturm von St. Anton ist von der Basis bis zum Turmkreuz, das in seiner heutigen Gestalt erst später dazukam, aussen aus Bolliger Sandstein gemauert. Er verrät seine Modernität nicht nur durch seine Dimensionen, sondern auch durch die Schallöffnungen mit den Bildhauerarbeiten auf der Höhe des Glockenstuhls von Bernhard und Julius Schwyzer, Zürich.
Das ursprünglich eiserne, vergoldete Turmkreuz wurde 1929 durch ein steinernes, nach Plänen des Architekten Karl Moser gestalteten, ersetzt. Die Fundamente, der Schaft bis auf die Höhe des Kirchendachs sowie die Verstärkungspilaster bestehen aus dem damals neuen Baumaterial Eisenbeton. Die Turmuhr stammt aus dem Jahr 1923.
Wie ein Monument» steht die Kirche zwischen Kreuzplatz und Römerhof. Die Kirche wurde als optischer Zielpunkt in der Blickachse der Apollostrasse geplant. Als Hauptachse des Quartiers führt diese Strasse fast gerade auf die Hauptfassade der Kirche St. Anton zu, was bereits 1903 beim Planungsbeginn des Kirchbaus so festgelegt worden war.
Die St. Antonius-Kirche zeigt mit ihren kubisch gegliederten Massen von breitem Mittel- und schmalen Seitenschiffen, elliptischem Chor und balkonartiger Vorhalle, von Turm und symmetrischen seitlichen Annexen, dass sie als neuromanische Kirche konzipiert wurde. Der Turmhelm erinnert dabei an Gotteshäuser im Wallis und im Piemont und die Lisenen-Gliederung der Wände hat ihr Vorbild in oberitalienischen Bauten. Im Gegensatz dazu stehen die modernen Elemente wie die plastischen Dekorationen der Teichflora, die dem Jugendstil entnommen sind. Der Aussenbau von St. Anton gilt als der fortschrittlichste unter den Historismus-Bauten der Stadtzürcher Diaspora.
Das Geläut der im Quartier weiter oben gelegenen Reformierten Kreuzkirche ist ebenfalls auf meinem Kanal zu finden: • ZÜRICH - HOTTINGEN: (CH - ZH) Geläute der ...
Ein herzliches Dankeschön geht hiermit an den freundlichen Vize Sakristan für das öffnen des Turmes!