TheExecutor - Schatten meiner Selbst [Official Video] #germanmetal #melodicmetal
TheExecutor
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TheExecutor - Schatten meiner Selbst [Official Video] #germanmetal #melodicmetal
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TheExecutor
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Lyrics:
Durch alte Gassen zieht der Abend,
der letzte Schein verweht im Wind,
ich gehe dort, wo einst wir gingen,
dorthin, wo meine Bilder sind.
Vergilbte Bilder an den Wänden,
Gesichter blicken stumm zurück,
ich sehe mich in jungen Jahren,
gefangen in vergangenem Glück.
Ich bin ein Schatten meiner selbst,
ein Fremder, den ich kaum noch kenn,
ich trage noch die alten Namen,
doch weiß nicht mehr, wer ich einst bin.
Ich genieße diese Ruhe,
die langsam über alles fällt,
kein fremdes Wort soll mich erreichen,
kein Ruf zieht mich zurück zur Welt.
Ich schwelge tief in Erinnerungen,
an jede Nacht, an jeden Tag,
an jene, die einst bei mir standen,
bevor sich unser Weg zerschlug.
Es geht um Sekunden nur,
die zwischen gestern und heut vergeh'n,
ein kurzer Blick, ein altes Lächeln,
und schon beginnt die Zeit zu geh'n.
Ich hab mich abgeschottet,
hab mich selbst aus allem verbannt,
ich ließ die Türen hinter mir fallen
und nahm mein Schweigen an die Hand.
Ich fühlte Leere tief in mir,
wo einst noch Hoffnung für mich war,
ich suchte lange nach dem Warum,
doch keine Antwort wurde wahr.
So zog ich weiter durch die Nächte,
allein, wohin kein Mensch mehr kam,
bis ich im Spiegel eines Morgens
mein eigenes Gesicht nicht mehr sah.
Ich bin wie ein Wolf in der Ferne,
der seine Fährte selber kennt,
der keine Stimme mehr benötigt,
weil er die Einsamkeit erkennt.
Er zieht durch Wälder ohne Namen,
durch kalten Regen, durch die Nacht,
und wenn der Morgen näherkommt,
bleibt er allein und wacht.
Vielleicht war ich schon lange fort,
bevor ich meinen Weg verlor,
vielleicht begann mein letztes Leben
an jenem Tag, als ich verstummte.
Nun liegen alte Bilder vor mir,
verblichen unter Staub und Zeit,
ich sehe Menschen, sehe Jahre,
doch zwischen ihnen nur noch Weite.
Ich schließe langsam meine Augen,
die Nacht legt sich auf mein Gesicht,
ich höre nur den Wind noch flüstern –
mehr brauche ich zum Leben nicht.
Ich bin ein Schatten meiner selbst,
doch dieser Schatten geht noch fort,
er trägt die Bilder alter Tage
und sucht in ihnen keinen Ort.
Ich gehe weiter, ohne Antwort,
durch Nächte fern von dieser Zeit,
wie jener Wolf am Rand der Ferne –
wach, verwundet und bereit.