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Jahrhundert-Vorbeiflug im Fokus von DESTINY+ & RAMSES

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Jahrhundert-Vorbeiflug im Fokus von DESTINY+ & RAMSES

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Die Präsentation enthält Bildmaterial von NASA, ESA, JAXA, Wikipedia, flickr.com, D.Lee Soltesz, Navicore, OHB Im April 2029 passiert der rund 340 Meter große Asteroid Apophis die Erde in nur etwa 32.000 Kilometern Entfernung – näher als viele Satelliten im geostationären Orbit. Eine derart nahe Begegnung eines erdnahen Asteroiden bietet der Wissenschaft eine einmalige Gelegenheit: Die Schwerkraft der Erde könnte Apophis leicht verformen, seine Rotation verändern und frisches Material an seiner Oberfläche freilegen. Im Mittelpunkt des Vortrags von Ralf Srama stehen die internationalen Raumfahrtmissionen DESTINY+ und RAMSES, die den Asteroiden während seines spektakulären Vorbeiflugs mit Kameras und wissenschaftlichen Instrumenten detailliert untersuchen werden. Prof. Srama erläutert, weshalb trotz der außergewöhnlichen Nähe keine spürbaren Auswirkungen auf die Erde zu erwarten sind und warum Forschende dieses Ereignis dennoch mit großer Spannung erwarten. Die Kombination aus der sehr gut bekannten Flugbahn des Himmelskörpers, seiner Passage innerhalb der geostationären Umlaufbahn und den koordinierten Beobachtungen zweier Raumsonden macht Apophis zu einem einzigartigen „kontrollierten Stresstest“ für einen erdnahen Asteroiden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen helfen, unser Verständnis solcher Himmelskörper zu vertiefen und zukünftige Methoden zum Schutz der Erde vor möglichen Asteroideneinschlägen weiterzuentwickeln. Prof. Srama ist Leiter der Arbeitsgruppe Kosmischer Staub am Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart. Er ist Principal Investigator des Staubinstruments an Bord der JAXA-Raumsonde DESTINY+ und des Vorgängerinstrumentes Cosmic Dust Analysers auf der NASA-Sonde CASSINI-HUYGENS.