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Streuobstwiese: Warum wir nur einen Teil mähen – Wildwuchs mit System

ShredderSchmidt

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Streuobstwiese: Warum wir nur einen Teil mähen – Wildwuchs mit System

479 просмотров · 10 дн. назад
ShredderSchmidt
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Unsere Streuobstwiese – ein bisschen Wildwuchs mit System Willkommen auf unserer Streuobstwiese! Auf den ersten Blick sieht hier manches ziemlich wild aus. Aber das hat seinen Grund. Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Damit das so bleibt, versuchen wir jedes Jahr aufs Neue, Natur und Bewirtschaftung unter einen Hut zu bringen. Deshalb machen wir auch dieses Jahr einiges anders: Von unserer Wiese haben wir zunächst nur einen Teil gemäht. Der Rest darf erst einmal weiterwachsen. Im Sommer machen wir daraus Heu. Dafür haben wir ökologische Gründe, aber auch ganz praktische. Wer unsere älteren Videos kennt, weiß vielleicht noch: Damals haben wir uns in einer Mischung aus Euphorie und Selbstüberschätzung die ganze Fläche auf einmal vorgenommen. Das war ziemlich schweißtreibend! Daraus haben wir gelernt. Inzwischen haben wir auch technisch aufgerüstet. Unser treuer Gutbrod 4300D und ein alter DDR-Heuwender helfen uns bei der Arbeit. Damit geht uns heute vieles leichter von der Hand. Aber warum lassen wir überhaupt einen Teil der Wiese stehen? Wird eine Fläche komplett auf einmal gemäht, verlieren viele kleine Tiere schlagartig ihren Lebensraum und ihre Nahrung. Bleiben dagegen Bereiche stehen, finden sie dort weiterhin Schutz und Futter. Besonders den Insekten kommt das zugute: Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer finden in den hohen Gräsern und blühenden Wildpflanzen Nahrung und Rückzugsorte. Und wo viele Insekten unterwegs sind, sind die Vögel nicht weit. Für zahlreiche Singvögel ist die Wiese dann ein gedeckter Tisch. Auch andere Tiere finden in den ungemähten Bereichen Deckung und Schutz vor der Sommerhitze. Natürlich bleibt das Gras nicht für immer stehen. Im Sommer mähen wir es und machen daraus duftendes Heu. Dafür haben wir schon dankbare Abnehmer: Die Ziegen der Familie Uhlmann bekommen es als Futter. So verbinden wir Naturschutz mit einer sinnvollen Nutzung der Fläche. Unsere Wiese bietet Lebensraum für viele Tiere und liefert gleichzeitig Futter. Ein bisschen Mut zum Wildwuchs lohnt sich also. Denn nicht alles, was unordentlich aussieht, ist auch ungepflegt. Manchmal steckt dahinter ein richtig guter Plan. Wenn euch dieser Einblick in unsere Streuobstwiese gefallen hat, freuen wir uns über einen Daumen nach oben und über neue Abonnenten. Vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal! Web: www.sno-regio.de