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Im Inneren von Tokios 2 Milliarden Dollar teurem Hochwassersicheren Untergrundtunnel

Meta Bauten

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Im Inneren von Tokios 2 Milliarden Dollar teurem Hochwassersicheren Untergrundtunnel

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Im Jahr 1910 traf Tokio eine Naturkatastrophe von historischem Ausmaß: Die sogenannte „Große Meiji-Flut“ setzte rund 60 % des Stadtzentrums unter Wasser und zwang Tausende zur Flucht. Jahrzehnte später, 1958, sorgte Taifun Ida dafür, dass rund 1,5 Millionen Haushalte überschwemmt wurden. Die Schäden waren verheerend – und eines wurde klar: Tokio kämpfte nicht mit einzelnen Vorfällen, sondern mit einem dauerhaften, massiven Hochwasserproblem. Eine Mauer, wie einst in Konstantinopel, war hier keine Lösung. Tokios größte Schwachstelle ist seine geografische Lage. Umgeben von vier großen Flüssen – Sumida, Arakawa, Tama und Edo – ist die Stadt Jahr für Jahr hohen Überflutungsrisiken ausgesetzt. Doch statt auf Dämme und Deiche zu setzen, entwickelte Japan eine völlig neue Strategie: ein unterirdisches System, das so gewaltig wie genial ist – und weltweit seinesgleichen sucht. Stellen Sie sich riesige Tunnel vor, in denen ein Passagierflugzeug Platz hätte. Oder Pumpen, die in drei Sekunden ein olympisches Schwimmbecken leerpumpen könnten. Tokios unterirdisches Hochwasserschutzsystem kostete rund zwei Milliarden Dollar – und ist weit mehr als nur beeindruckend. Es ist ein echter Wendepunkt im Kampf gegen Naturgewalten. Aber warum nennen es viele „den Tempel“? Was macht diese gewaltige Anlage so einzigartig – gerade in einer Stadt, die regelmäßig von Taifunen heimgesucht wird? Und hat sie vielleicht sogar noch andere, verborgene Funktionen?