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steffi_schumiii - Hinter Glas (Dissoziation)

Steffi_Schumiii

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steffi_schumiii - Hinter Glas (Dissoziation)

35 просмотров · 3 недели назад
Steffi_Schumiii
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Ein Song über Dissoziation und dissoziative Lähmung (Stupor / Freeze) Gefangen im eigenen Körper. Songtext: Hinter Glas [Strophe 1] Die Welt läuft weiter, doch ich steh still, obwohl ich weiter sehen will. Ich hör die Stimmen, seh das Licht, doch irgendwie erreich ich mich nicht. Ich will nur einen Schritt nach vorn, doch irgendwo ist etwas eingefror'n. Ich weiß genau, was ich jetzt will, doch alles in mir bleibt einfach still. [Pre-Chorus] Es ist, als wär ich eingeschlossen, hinter einer Wand aus Glas. Ich sehe alles, fühle alles, doch ich komm nicht an mich ran. [Refrain] Ich bin gefangen hinter Glas, seh die Welt und weiß nicht, was ich tun soll, um auszubrechen, um die Stille zu durchbrechen. Ich bin wach und trotzdem fort, steh an meinem eignen Ort. Und das Schlimmste ist vielleicht: Dass niemand sieht, wie laut es schreit. [Strophe 2] Es gibt kein „weg“, kein „nicht mehr da“, ich bin noch immer hell und klar. Ich hör die Zeit an mir vorbeizieh'n, doch kann ihr nicht entgegenflieh'n. Ein kleiner Wunsch wird riesengroß: Nur einmal wieder selbst bestimmen. Nur einmal nicht darauf zu warten, dass diese Starre mich freigibt. [Pre-Chorus] Und jede Sekunde zieht sich weiter, während innen alles rennt. Zwischen „Ich will“ und „Ich kann nicht“ liegt ein Raum, den keiner kennt. [Refrain] Ich bin gefangen hinter Glas, seh die Welt und weiß nicht, was ich tun soll, um auszubrechen, um die Stille zu durchbrechen. Ich bin wach und trotzdem fort, steh an meinem eignen Ort. Und das Schlimmste ist vielleicht: Dass niemand sieht, wie laut es schreit. [Bridge – zunächst ganz ruhig] Es sieht so einfach aus von außen, nur ein Mensch, der reglos liegt. Doch niemand sieht die tausend Wege, die mein Inneres gerade zieht. Ein Gedanke wird zum Rufen, ein Wunsch wird zum Befreiungsschlag. Und ich bleibe hier und warte, bis ich wieder handeln darf. Ich bin nicht leer. Ich bin nicht weg. Ich bin noch da. Ich finde nur den Ausgang nicht. [Instrumental Solo] [Refrain] Ich bin gefangen hinter Glas, seh die Welt und weiß nicht, was mich zurück ins Leben bringt, bis irgendwann die Grenze springt. Ich bin wach und trotzdem fort, steh an meinem eignen Ort. Und vielleicht versteht ihr dann: Wie sich Gefangensein anfühlen kann. [Outro] Und irgendwann bewegt sich etwas, ganz klein und kaum zu seh'n. Ein erster Spalt in dieser Mauer, ein erster Weg zurückzugehen. Ich war nie wirklich fort. Ich war die ganze Zeit noch hier. Nur eingeschlossen hinter einer Tür, die ich selbst nicht öffnen konnt'.