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Die Geister hinter MAGA: Ideengeschichtliche Linien neoreaktionären Denkens

Deutsches Hygiene-Museum Dresden

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Die Geister hinter MAGA: Ideengeschichtliche Linien neoreaktionären Denkens

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Deutsches Hygiene-Museum Dresden
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Gespräch & Bücherschau im Rahmen der Reihe "Männlichkeit.Macht.USA – über tech bro$ und boys clubs" des Deutschen Hygiene-Museums Dresden (19.8.2026) In ihrem Gespräch nähern sich CARLOTTA VOß und MORITZ RUDOLPH den ideengeschichtlichen Vorbedingungen und Theorie(n) der US-amerikanischen Machtelite: von der Katechontik Peter Thiels und Carl Schmitts oder der Ideologie eines entfesselten Kapitalismus, wie ihn Ayn Rand verficht, hin zu neoreaktionären Denkern wie Curtis Yarvin und einer Politik der „dunklen Aufklärung“ und einem spätestens seit der Wahl 2024 machtberauschten „techno-industriellen Komplex“. Auf welche Vordenker wird sich im Weißen Haus und im Silicon Valley bezogen? Aus welchem Glauben speist sich die MAGA-Bewegung, und wie verändern die Ideologien der „neuen Fürsten“ der Tech-Welt unser Verständnis von politischer und wirtschaftlicher Souveränität? Dr. CARLOTTA VOß hat Geschichte, Politikwissenschaft und Theologie studiert. Derzeit ist sie Postdoc-Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover und politische Referentin in Berlin. Sie schreibt u. a. für den Merkur und das Philosophie Magazin. Dr. MORITZ RUDOLPH hat Politik, Geschichte und Philosophie studiert. Er lebt in Leipzig und schreibt u. a. für den Merkur und ist Redakteur des Philosophie Magazins. Zuletzt erschien von ihm "Einheit und Zerfall. Internationale Politik in der älteren Kritischen Theorie" bei Matthes & Seitz. ÜBER DIE REIHE "Männlichkeit.Macht.USA - über tech bro$ und boys clubs" Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung Was haben neue Männlichkeitsbilder, die politische Entwicklung der USA und der ungebrochene Durst nach Öl gemeinsam? In unserer Reihe „Männlichkeit.Macht.USA – über tech bro$ und boys clubs“ wollen wir den ideologischen Verflechtungen zwischen hypermaskulinen Weltbildern, Kapitalismus und der gegenwärtigen Politik der USA nachgehen. Wir betrachten die Ideologien neoreaktionärer Denker und fragen, warum deren „dunkle Aufklärung“ nicht nur in die Schaltkreise des Silicon Valley sickern konnte, sondern schließlich auch im Weißen Haus verfangen hat. Wir analysieren das Phänomen der „Petromaskulinität“ und warum männliche Identität im Klimaschutz eine Bedrohung sieht und umso lauter zur Verteidigung fossiler Brennstoffe aufruft. Zwischen Bitcoin-Hype und Männlichkeitsfantasien untersuchen wir, ob Kryptowährungen wirklich Freiheit verheißen. Und nicht zuletzt werfen wir einen Blick darauf, wie patriarchale Gewalt in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wirkt – und sich am Beispiel des Epstein-Falls wie unter einem Brennglas untrennbar vernetzt zeigt.