Auguste Mariette: Wie ein Franzose 1850 das Serapeum von Sakkara entdeckte
Megalithen
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Auguste Mariette: Wie ein Franzose 1850 das Serapeum von Sakkara entdeckte
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Am 1. November 1850 steht der 31-jährige Franzose Auguste Mariette in der Wüste von Sakkara, südlich von Kairo, und starrt auf einen einzelnen Sphinxkopf, der kaum aus dem Sand ragt. Eigentlich war Mariette vom Louvre nach Ägypten geschickt worden, um koptische und syrische Handschriften zu erwerben - ein reiner Verwaltungsauftrag. Doch der antike griechische Geograf Strabon hatte Jahrhunderte zuvor einen Serapis-Tempel bei Memphis beschrieben, zu dem eine Allee von Sphingen führte, so tief im Sand versunken, dass nur ihre Köpfe sichtbar waren. Genau dieses Bild erkennt Mariette vor sich. Diese Verbindung zwischen einem 2000 Jahre alten Text und einem einzelnen Steinkopf im Wüstensand führt zu einer der größten archäologischen Entdeckungen des 19. Jahrhunderts: dem Serapeum von Sakkara, einem unterirdischen Labyrinth aus Gängen und Grabkammern, in dem über Jahrhunderte die heiligen Apis-Stiere in gewaltigen Granitsarkophagen bestattet wurden - Steinparzen von einer Größe, die bis heute Ingenieure rätseln lässt. In diesem Video erfährst du die ganze Geschichte von Auguste Mariette, seiner unerwarteten Entdeckung im Schatten der Pyramiden von Memphis und wie ein einziger Sphinxkopf im Sand die Ägyptologie für immer veränderte. Eine faszinierende Reise in die Geschichte des Alten Ägypten, die Archäologie des 19. Jahrhunderts und die verborgenen Schätze von Sakkara. Themen: Auguste Mariette, Sakkara, Serapeum, Apis-Stiere, Ägyptologie, Strabon, Memphis, Kairo, Louvre, antikes Ägypten, Ausgrabungen und Archäologie.