Wie lebten Menschen vor 9.000 Jahren am Ende der Welt – zwischen Eis und Eisbären?
Grum
0:00 / 0:00
Wie lebten Menschen vor 9.000 Jahren am Ende der Welt – zwischen Eis und Eisbären?
530 просмотров · 10 ч назад
Grum
2,43 тыс. подписчиков
530 просмотров · 10 ч назад
1989 fanden Archäologen auf einer winzigen Insel im Nordpolarmeer eine hölzerne Schlittenkufe im Permafrost. Sie war rund 9.000 Jahre alt.
Drei Monate Polarnacht, minus vierzig Grad, kein einziger Baum – und trotzdem lebten Steinzeitmenschen hier das ganze Jahr. Sie jagten Eisbären mit Speeren. Sie fuhren Hundeschlitten – die ältesten bekannten der Welt. Sie bekamen Stein aus 1.500 Kilometern Entfernung, etwa so weit wie von London nach Rom. Und laut DNA sind ihre Hunde Verwandte heutiger Huskys, Malamuten und Grönlandhunde. Im Finale: Wie konnten Menschen auf einer Insel leben, die es damals noch gar nicht gab?
Was wäre für dich am schlimmsten: drei Monate Dunkelheit, minus vierzig Grad oder ein Eisbär vor der Tür? Schreib es in die Kommentare.
📚 Quellen, auf denen diese Folge basiert:
Pitulko u. a., „Reconstructing prey selection, hunting strategy and seasonality of the early Holocene frozen site in the Siberian High Arctic: a case study on the Zhokhov site faunal remains, De Long Islands" — Environmental Archaeology (2015) Pitulko & Fitzhugh, „The Zhokhov Island Site and Ancient Habitation in the Arctic" — Buch (2017) Pitulko u. a., „'They came from the ends of the earth': long-distance exchange of obsidian in the High Arctic during the Early Holocene" — Antiquity (2019) Sinding u. a., „Arctic-adapted dogs emerged at the Pleistocene–Holocene transition" — Science (2020) Nansen, „Farthest North" — Buch (1897)
Grum ist eine eigene animierte Serie über die Steinzeit — eigene Figur, eigene Zeichnungen, eigene Drehbücher auf Grundlage archäologischer Forschung.
#Urzeit #Arktis #Überleben #Husky #Geschichte