Kurze Zeit (Official Audio) | Dark Symphonic Rock Ballad / Carpe Diem Anthem
ABard
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Kurze Zeit (Official Audio) | Dark Symphonic Rock Ballad / Carpe Diem Anthem
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🌐 Story & Songtext: https://abard.die-bardewycks.ch/s/kur...
„Vorher nichts! Nachher nichts! Und dazwischen – alles!“
Milliarden Jahre gab es uns nicht, und wir haben nichts vermisst. Dann beginnt ein Herz zu schlagen, und plötzlich sind da eine Schulbank, eine erste Liebe, Kinder mit Fäusten voller Muschelsand, Jahre, die fallen wie das Laub. Und wenn wir endlich Zeit finden, ist das meiste davon schon verbraucht.
„Kurze Zeit“ erzählt vom winzigen Funken zwischen zwei Ewigkeiten und davon, ihn mit allem zu füllen, was wir haben, solange das Herz noch schlägt. Am Ende sitzt einer am offenen Fenster, eine kleine Hand in seiner alten: „Wo warst du, bevor du kamst?“ „Im Nichts. Aber etwas bleibt in deiner Hand.“
Musikalisch ist das Gothic Progressive Rock mit der Wucht von Symphonic Metal: ein langsamer 6/8-Puls, ein Herzschlag, der den Song eröffnet und beschliesst, zerbrechliches Klavier und Cello in den Strophen, massive Gitarren in den Refrains und ein leiser Chor, der den letzten Refrain trägt.
Ich mache diese Musik aus purer Freude – ein Follow auf Spotify würde mir die Welt bedeuten!
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📜 Songtext:
Milliarden Jahre war ich nicht.
Und hab nichts vermisst …
Bevor der erste Stern verglomm,
bevor ein Meer den Strand berührt,
lag ich im Dunkel ohne Namen,
hab weder Kälte noch Zeit gespürt.
Dann riss ein Schrei die Stille auf,
ein Licht, so grell, dass es mich traf,
ein Herz begann in mir zu schlagen
und weckte mich aus ewigem Schlaf.
Die Schulbank hart, die Tafel grau,
die Tage lang wie Sommerwind,
ich zählte Stunden bis zur Glocke
und wusste nicht, wie kurz sie sind.
Dann stand sie da im Abendlicht,
ein Blick, und alles stand in Brand,
wir schworen uns die Ewigkeit
und hielten sie in einer Hand.
Poch … noch da.
Poch … noch da.
Jeder Schlag ist einer weniger.
Poch … noch da.
Poch … noch da.
Pack hinein, so viel du kannst!
Vorher nichts! Nachher nichts!
Und dazwischen – alles!
Ein Funke zwischen zwei Ewigkeiten,
ein Herzschlag lang im kalten All!
Vorher nichts! Nachher nichts!
So kurz ist das Licht …
doch solang dieses Herz noch schlägt,
brenn ich, bis es bricht!
Dann kamen Kinder, klein und laut,
mit Fäusten voller Muschelsand,
ich trug sie schlafend durch die Nächte –
nun winken sie vom fernen Strand.
Die Jahre fielen wie das Laub,
ich hab geschuftet, hab gebaut,
und als ich endlich Zeit gefunden,
da war die meiste schon verbraucht.
Poch … noch da.
Poch … noch da.
Jeder Schlag ist einer weniger.
Poch … noch da.
Poch … noch da.
Pack hinein, so viel du kannst!
Vorher nichts! Nachher nichts!
Und dazwischen – alles!
Ein Funke zwischen zwei Ewigkeiten,
ein Herzschlag lang im kalten All!
Vorher nichts! Nachher nichts!
So kurz ist das Licht …
doch solang dieses Herz noch schlägt,
brenn ich, bis es bricht!
Wo ist sie hin? Wer hat sie genommen?
Die Schulbank, der Sommer, der Kuss am Fluss?
Ich hielt sie in Händen und hab's nicht begriffen,
sie rann durch die Finger, Kuss um Kuss.
Schlag, du Herz! Schlag gegen das Ende!
Schlag gegen das Nichts, das schon wartet und schweigt!
Noch ein Schlag, noch einer, noch einer …
… so wenig. Und doch so viel.
Nun sitz ich still am offnen Fenster,
die kleine Hand in meiner Hand.
Sie fragt: „Wo warst du, eh du kamst?“
Ich sag: „Im Nichts. Ich hab's nicht gekannt.“
„Und wohin gehst du, wenn du gehst?“
„Zurück. Doch etwas bleibt in deiner Hand.“
Vorher nichts! Nachher nichts!
Doch dazwischen – alles!
Die Schulbank, die Liebe, die Kinder, das Alter,
ein ganzes Leben in einem Schlag!
Vorher nichts! Nachher nichts!
So kurz war das Licht …
doch ich hab gelebt, ich hab geliebt –
und das löscht kein Nichts!
Vorher nichts …
Nachher nichts …
Und dazwischen …
… ich.
Musik & Produktion: ABard
Artwork: Albert Bardewyck
© 2026 ABard. Alle Rechte vorbehalten.
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