Das Kriegsbuch, das jeden Konflikt erklärt – Clausewitz
Das Schattenregal
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Das Kriegsbuch, das jeden Konflikt erklärt – Clausewitz
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Berlin, 1830. Ein preußischer General verschnürt das Manuskript, an dem er vierzehn Jahre gearbeitet hat, zu Paketen und versiegelt sie. Geöffnet werden sie erst nach seinem Tod. Er selbst nennt sein Werk eine „unförmliche Gedankenmasse“ – heute ist es Lehrstoff an Militärakademien, Lenin und Mao haben es studiert.
Carl von Clausewitz' „Vom Kriege“ ist kein Buch über Schlachten. Es beschreibt, was mit jedem Vorhaben passiert, sobald es auf Widerstand trifft: im Feldzug genauso wie im Projekt, in der Verhandlung oder im Streit in der Familie. Wir gehen sechs seiner Grundsätze durch: Das Einfachste ist schwierig. Drei Viertel liegen im Nebel. Der Punkt, an dem alles hängt. Wer warten kann, ist stärker. Erst der Zweck, dann der Kampf. Der Sieg, der kippt. Zu jedem bekommst du eine Prüffrage – zusammen sechs Fragen, mit denen du ein Vorhaben durchgehst, bevor du anfängst und während es läuft. Und am Ende die Antwort, warum Clausewitz sein eigenes Buch versiegelt hat, statt es zu veröffentlichen.
Kapitel:
00:00 Gewonnen – und alles verloren
00:52 Clausewitz und „Vom Kriege“
02:18 Berlin, 1818
04:03 Grundsatz 1 · Das Einfachste ist schwierig
06:20 Grundsatz 2 · Drei Viertel liegen im Nebel
08:40 Grundsatz 3 · Der Punkt, an dem alles hängt
10:43 Grundsatz 4 · Wer warten kann, ist stärker
12:52 Grundsatz 5 · Erst der Zweck, dann der Kampf
15:01 Grundsatz 6 · Der Sieg, der kippt
17:38 Das versiegelte Buch
21:26 Die sechs Fragen
22:49 Jetzt du
Quelle: Carl von Clausewitz, „Vom Kriege“. Hinterlassenes Werk, herausgegeben von Marie von Clausewitz, Berlin: Ferdinand Dümmler, 1832–1834.
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