PV für den Eigenverbrauch: DAS bedenkt Keiner!
Photovoltaik mit Philipp
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PV für den Eigenverbrauch: DAS bedenkt Keiner!
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"Ich plane nur für den Eigenverbrauch" - dieser Satz kostet Hauseigentümer oft mehrere tausend Euro bei der Photovoltaik-Planung.
Eigenverbrauch ist wichtig für die Wirtschaftlichkeit deiner Photovoltaikanlage. Doch die Fokussierung nur darauf führt zu drei teuren Planungsfehlern: überdimensionierte Speicher, zu kleine Anlagen und der Verzicht auf Einspeisung.
Kapitel in diesem Video
0:00 Eigenverbrauchsfalle erklärt
0:40 Speicherfalle im Detail
2:56 Anlagengröße richtig planen
5:30 Einspeisung als Bonus
10:01 Planungsschritte Überblick
11:13 Modulanzahl berechnen
17:11 Zusammenfassung und Fazit
Darum geht es in diesem Video
Viele Hausbesitzer planen ihre Solaranlage ausschließlich für den Eigenverbrauch, weil dieser mit 30 bis 35 Cent pro Kilowattstunde deutlich wertvoller ist als die Einspeisevergütung mit etwa 8 Cent. Diese Denkweise führt jedoch zu kostspieligen Fehlentscheidungen bei der Photovoltaik-Planung.
Der erste Fehler liegt beim Batteriespeicher. Ein zu großer Speicher wird im Sommer nie komplett entleert und im Winter nicht vollständig geladen. An sonnigen Tagen produziert eine 10 kWp Anlage 50 bis 60 Kilowattstunden, während der Hausverbrauch nur bei 10 bis 12 Kilowattstunden liegt. Selbst ein großer Speicher kann nicht den gesamten Überschuss aufnehmen. Die richtige Speichergröße orientiert sich am nächtlichen Verbrauch, nicht an der Angst vor dem Einspeisen.
Noch teurer wird der zweite Planungsfehler: die Anlage zu klein zu dimensionieren. Eine kleine PV-Anlage hat zwar eine hohe Eigenverbrauchsquote in Prozent, spart aber weniger Geld als eine größere Anlage mit niedrigerer Quote. Ein Rechenbeispiel zeigt: Eine 5 kWp Anlage mit 60 Prozent Eigenverbrauch spart etwa 1100 Euro jährlich, während eine 10 kWp Anlage trotz nur 40 Prozent Quote fast 1800 Euro einspart.
Die Einspeisung ist kein Planungsfehler, sondern gehört zu jeder sinnvoll dimensionierten Photovoltaikanlage. Der Sommerstrom-Überschuss entsteht automatisch und bringt über 20 Jahre zusätzlich 8000 bis 9000 Euro. Die richtige Planung beginnt mit dem künftigen Stromverbrauch inklusive Wärmepumpe oder Elektroauto und führt zu einer Anlagengröße im ehrlichen Korridor zwischen Wirtschaftlichkeit und Dachfläche.
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Über den Kanal: Photovoltaik mit Philipp richtet sich an Hausbesitzer, die eine fundierte Entscheidungsgrundlage für ihre eigene Solaranlage suchen. Unabhängig, sachlich, ohne Marketingversprechen.
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