Leben auf einer kleinen Segeljolle – unterwegs auf der Schlei
Ahoi Wanderer
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Leben auf einer kleinen Segeljolle – unterwegs auf der Schlei
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Ahoi Wanderer
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Eine kleine Jolle bietet nicht viel Platz, dafür kommt man mit ihr an Stellen, die für größere Boote oft weniger interessant oder gar nicht erreichbar sind. Genau das macht für mich einen Teil des Reizes aus: dicht an den Ufern entlangsegeln, flache Bereiche erkunden und schauen, ob sich irgendwo ein schöner Platz für eine spätere Übernachtung finden lässt.
Auch auf meiner sechstägigen Herbsttour auf der Schlei war ich viel damit beschäftigt, die Landschaft vom Wasser aus zu entdecken. In dieser zweiten Foto-Impression gibt es deshalb einige andere Blickwinkel und mehr Details von meiner alten Kormoran.
Ein Teil der Aufnahmen entstand mit meiner fest an der Jolle montierten GoPro. Mit einem Fernauslöser kann ich zwischendurch Fotos machen, ohne jedes Mal eine Kamera in die Hand nehmen zu müssen. Dadurch sind auch einige Bilder entstanden, auf denen ich selbst mit an Bord zu sehen bin.
Besonders gern fahre ich bei solchen Touren dicht an den Uferbereichen entlang. Dort gibt es viel zu entdecken: kleine Buchten, flache Stellen und geschützte Ecken, die man von weiter draußen leicht übersieht. Natürlich muss man dabei aufpassen, denn Steine und sehr flaches Wasser können schnell zum Hindernis werden. Aber gerade solche Stellen interessieren mich, weil ich gern möglichst naturnah ankere und nicht für jede Nacht einen Hafen brauche.
Die Fotos zeigen auch einiges vom Alltag auf der Jolle. Ich baue meine einfache Abdeckung auf, richte mir den Schlafplatz ein und koche mit dem kleinen Kocher an Bord. Meine Ausrüstung ist bewusst überschaubar. Vieles muss mehrere Aufgaben erfüllen, und bei schlechtem Wetter ist es hilfreich, wenn man sich mit wenigen Handgriffen einen trockenen Platz schaffen kann.
An einem der Ankerplätze lag ich in der Nähe einer Pferdeweide. An anderen Stellen war ich wieder ganz für mich am Wasser. Die Abende verbrachte ich mit Essen, etwas Licht an Bord und dem Blick auf die Landschaft. Auch meine Petromax HK500 kam einmal zum Einsatz. Dabei zeigte sich allerdings, dass sie noch einen kleinen Defekt hatte und nicht so zuverlässig funktionierte, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ein besonders schöner Platz auf der Tour war erneut die kleine Vogelinsel vor Missunde, die ich für mich Geierinsel nenne. Dort gibt es viele Kormorane und andere Wasservögel. Tagsüber sieht man das Treiben auf der Insel, nachts hört man die Tiere aus der Dunkelheit. Einmal wurde ich gegen zwei Uhr morgens von ihren ungewöhnlichen Lauten geweckt. Wenn man in einer kleinen Jolle mitten in der Natur liegt, nimmt man solche Geräusche ganz anders wahr als an Land.
Natürlich führt auch diese Bilderserie durch verschiedene Abschnitte der Schlei. Es geht vorbei an Ufern, durch ruhigere Wasserbereiche und wieder zu den Plätzen, an denen ich für die Nacht vor Anker ging. Die Reise ist dieselbe wie im ersten Teil, aber die Fotos zeigen andere Momente, Details und Perspektiven.
Wie schon bei der ersten Folge gibt es nach dem gesprochenen Einstieg nur Bilder mit dezenter musikalischer Begleitung. So bleibt Zeit, die Aufnahmen in Ruhe anzuschauen und sich ein wenig in die Atmosphäre dieser Tour hineinzuversetzen.
Die ausführlichen Geschichten von der Schlei gibt es später in den eigentlichen Reisevideos.
Viel Spaß mit den Eindrücken!
Ahoi und bis zum nächsten Abenteuer!
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