Studieren am Limit: Wer kann sich Bildung noch leisten? | Berlin Underground deep dive
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Studieren am Limit: Wer kann sich Bildung noch leisten? | Berlin Underground deep dive
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Lili studiert Literatur in Berlin und hat rund 1.300 bis 1.400 Euro im Monat. Damit liegt sie unter der Armutsgefährdungsschwelle von 1.446 Euro. Trotzdem sagt sie: „Ich habe einfach nicht diesen Stress.“ Warum? Weil ihre Eltern im Notfall einspringen könnten.
Nicht alle Studierenden haben dieses Netz. Maxim arbeitet bis spät in die Nacht, Josephine kann manche Kurse nicht belegen, Lysedi hat ihren Job gekündigt, weil sie beides nicht geschafft hat. Dazu kommt: Auch die Humboldt-Universität muss sparen. Benjamin Kley, Vorsitzender der Kommission für Lehre und Studium, berichtet von wegfallenden Tutorien und weniger Hilfsangeboten. Stephan G. Schmid, Professor für Klassische Archäologie, erlebt den Sparkurs an seinem Institut unmittelbar. Was das für die Zukunft bedeutet, ordnet Dr. Dieter Dohmen, Gründer, Direktor und wissenschaftlicher Projektleiter des FiBS, ein.
In dieser Mini-Doku beschäftigen wir uns damit, was ein Studium heute an Zeit und Geld kostet. Und was passiert, wenn Studierende und Hochschulen gleichzeitig an ihre Grenzen kommen.
Kapitelübersicht
00:00 Einleitung
01:04 Lili und die Kosten des Studierens
05:56 Vom Einzelfall zur strukturellen Schieflage
11:57 Wenn auch die Universität sparen muss
15:53 Archäologie als konkreter Streitfall
19:23 Die politische Wendung
Produktion & Schnitt: Sophia Jordan
Redaktion & Kamera: Sophia Jordan & Nicolas Bruggaier
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Alle Videos der Reihe findet ihr hier: • Berlin Underground
Die Dreharbeiten fanden zwischen Juli und September 2026 statt.
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