WER IST GOTT und WAS IST ER WIRKLICH? GUT oder BÖSE"
Frank Wernet
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WER IST GOTT und WAS IST ER WIRKLICH? GUT oder BÖSE"
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Frank Wernet
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Welcher Mensch bist du bei Gott?
Es ist leicht, die Fehler anderer zu sehen. Wir beurteilen Worte, Entscheidungen und Verhalten – und merken dabei manchmal nicht, was in unserem eigenen Herzen geschieht. Jesus stellt deshalb in Matthäus 7 eine unbequeme Frage: Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht?
1. Gottes Wort soll zuerst mich verändern
Das Wort Gottes wurde uns nicht gegeben, damit wir damit andere verurteilen, sondern damit wir unser eigenes Herz prüfen. Jesus nennt es Heuchelei, wenn wir bei anderen nach Fehlern suchen, während wir unsere eigenen nicht sehen wollen.
Darum beginnt Umkehr nicht mit der Frage: „Was stimmt mit den anderen nicht?“ Sondern: „Herr, was muss sich in mir verändern?“
Unsere Worte, unsere Reaktionen und unser Umgang mit Menschen zeigen, was in unserem Herzen Raum bekommen hat. Wo Bitterkeit, Verurteilung und Hass wachsen, müssen wir nicht Ausreden suchen, sondern zu Gott zurückkehren. Wo Gottes Geist wirkt, sollen Liebe, Güte, Barmherzigkeit und gute Frucht sichtbar werden.
2. Komm zu Gott als zu einem guten Vater
Jesus bleibt nicht bei der Warnung stehen. Er sagt: „Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch geöffnet.“
Gott möchte nicht, dass wir vor ihm davonlaufen. Er ruft uns zu sich. Vielleicht erkennst du heute Stolz, Unversöhnlichkeit, Verurteilung oder andere Dinge, die nicht zu Christus passen. Dann verstecke sie nicht. Bitte. Suche. Klopfe an.
Gottes Güte ist keine Erlaubnis, in Sünde zu bleiben – sie ist eine Einladung zur Umkehr. Bitte ihn: „Herr, zeige mir zuerst meinen eigenen Balken. Reinige mein Herz und lass mein Leben deine Liebe widerspiegeln.“
Passende Bibelstellen: Matthäus 7,1–12 · Johannes 12,47–48 · Jakobus 4,2–3 · 1. Johannes 3,10–18 · Galater 5,22–23