Vortrag: Alles über Schizophrenie
Deutsches Hygiene-Museum Dresden
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Vortrag: Alles über Schizophrenie
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Deutsches Hygiene-Museum Dresden
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Veranstaltung vom 24. September 2026 im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden
Vortrag von PD Dr. PHILIPP RIEDEL, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Behaviorale Neurowissenschaften der TU Dresden
Er forscht zur zwischenmenschlichen Interaktion, insbesondere bei Schizophrenie und Schizoaffektiver Störung. Er ist zudem als ärztlicher Psychotherapeut mit Schwerpunkt Kognitive Verhaltenstherapie bei Psychosen klinisch tätig.
Einführung: Dr. SUSANNE ILLMER, Leitung Abt. Diskurs & Wissen, DHMD
In Kooperation mit dem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und behaviorale Neurowissenschaften an der TU Dresden
Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung aus dem Spektrum der Psychosen und betrifft ca. 1 % der Bevölkerung. Die Erkrankung kann den Alltag von Betroffenen und Angehörigen erheblich verändern – mit unterschiedlichen Erfahrungen, Herausforderungen, Bewältigungswegen und Verläufen. Oft wird die Diagnose von sozialer Ausgrenzung begleitet, auch bedingt durch weit verbreitete Wissenslücken, Vorurteile und Stigmata in der Öffentlichkeit. Bestimmte Ausprägungen menschlichen Erlebens wie Stimmenhören und wahnhafte Erfahrungen sind häufig bekannt, während andere Symptome wie Antriebslosigkeit, Veränderungen im sozialen Erleben und Konzentrationsschwierigkeiten wenig Beachtung finden. Wissenschaftliche Studien zeigen: Eine frühe Unterstützung und individuell abgestimmte, multimodale Behandlung, zum Beispiel kombinierte Medikation und Psychotherapie, kann die Lebensqualität verbessern und gesellschaftliche Teilhabe fördern. Viele Betroffene betonen zudem Selbstbestimmung und soziale Unterstützung. Der Vortrag bietet einen verständlichen Überblick über die Symptomvielfalt, multifaktorielle Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und lädt dazu ein, ein differenziertes Bild dieser Erkrankung zu gewinnen und Menschen mit Schizophrenie empathisch und inklusiv zu begegnen.