Ehm  Stiftskirche St Johann in Osnabrück (Plenum)
campana hydria
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Ehm  Stiftskirche St Johann in Osnabrück (Plenum)
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Bischof Dietmar von Osnabrück (1003–1023) gründete das dem heiligen Johannes geweihte Kollegiatstift und legte am 13. Juli 1011 den Grundstein zur ersten Johanniskirche.[1] Um das Stift und seine Lateinschule herum entwickelte sich eine Neustadt, die bis 1306 getrennt von der Altstadt verwaltet wurde. Durch Grabungen wurde innerhalb der heutigen Vierung der Johanniskirche der hufeisenförmige, apsidiale Chor aus der Gründerzeit ermittelt. Anscheinend bot dieser erste Chor nicht genug Platz, weshalb er um 1100 durch ein quadratisches Chorjoch und einen apsidialen Chorschluss erweitert wurde. 1147 wurden die Pfarrsprengel der neuen Pfarrei St. Johann und der älteren Dompfarrei abgegrenzt.[2]
Am 25. März des Jahres 1256 legte der Bischof Bruno, Graf von Isenburg (1251–1258), den Grundstein für den umfassenden Neubau der zweiten Stifts- und Pfarrkirche und markierte damit den Baubeginn der heutigen Kirche.[3] Das geschah etwa gleichzeitig mit dem letzten Ausbau des Chores am Dom zu Osnabrück. Es wird vermutet, dass der Neubau im 13. Jahrhundert auf der Ost- und Westseite aus Rücksicht auf den zunächst noch stehengelassenen Vorgängerbau begonnen wurde. Wie schon bei den vorherigen Kirchen diente die etwas herausragende trockene Sanddüne dicht an der uralten Handelsstraße wieder als Untergrund für die neuen Fundamente. Nach den Grundierungsarbeiten wurde vermutlich als erstes der Ostbau, also Chor und Querschiff hochgezogen. So wurde die zu klein gewordene alte Kirche zunächst an drei Seiten umschlossen und später ganz ersetzt. Aufgrund gefundener verschiedener Steinmetzzeichen wird davon ausgegangen, dass mehrere Meister und viele Bauleute am Neubau beteiligt waren. Am 18. August 1292 wurde der Schlussstein gesetzt und die Kirche feierlich geweiht. Die Bauarbeiten waren zum Zeitpunkt der Weihe jedoch noch nicht beendet und zogen sich bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts hin.
In den Türmen der Johanniskirche hängt ein siebenstimmiges Geläut mit Glocken aus unterschiedlichen Jahrhunderten: Glocken I-III hängen im Südturm, Glocken IV - VII im Nordturm
I. Ton h°, gegossen 1855/56 von Jean Baptist Dubois
II. Ton cis', gegossen 1646 von Joseph Michelin
III. Ton e', gegossen 1953 von Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher
IV. Ton gis', gegossen 1366 von einem unbekannten Gießer
V. Ton ais', gegossen 1591 von einem unbekannten Gießer
VI. Ton cis", gegossen 1751 von Andreas Lindner
VII. Ton eis", gegossen 1300 von einem unbekannten Gießer
Hier noch mal ein herzliches Dankeschön an die beiden Küste, die sich entschieden haben mir das Plenum zu schalten
Ich habe zwischendurch noch mal den Ort gewechselt, weil die Glocken sehr leise sind.
Leider muss man auch hier mit vielen Störgeräuschen umgehen (sehr stürmisch und die Straße sehr beliebt