Hans Moser schrieb heimlich an Hitler: Was er seiner jüdischen Frau verschwieg
Chang Mobile
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Hans Moser schrieb heimlich an Hitler: Was er seiner jüdischen Frau verschwieg
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Er war der Komiker, über den ganz Österreich lachte: Hans Moser, der nuschelnde Dienstmann aus Wien. Doch im Herbst neunzehnhundertachtunddreißig schreibt er einen Brief an Adolf Hitler – mit der Bitte um eine Sonderregelung für seine jüdische Frau Blanca. Was steht in diesem Brief? Hat er je gewirkt? Und was musste Hans Moser dafür im Dritten Reich leisten?
Diese Dokumentation erzählt das Leben von Hans Moser (eigentlich Johann Julier), von der Ehe mit Blanca Hirschler im Jahr neunzehnhundertelf über den Anschluss Österreichs, den Druck zur Scheidung, die Reichsfilmkammer und die Sondergenehmigungen bis zu Blancas Exil in Budapest, der Gottbegnadeten-Liste, seinen Filmen von „Wiener Blut" bis „Hallo Dienstmann" und seinem Tod im Jahr neunzehnhundertvierundsechzig. Wir zeigen, was in den Quellen belegt ist, wo sie sich widersprechen und was Historiker wie Oliver Rathkolb dazu sagen.
Quellen und Hintergründe: Neue Deutsche Biographie, Wien Geschichte Wiki, Filmarchiv Austria, Deutsches Historisches Museum (LeMO), profil, NU-Magazin, Ernst Klee „Kulturlexikon zum Dritten Reich", Exilforschung Universität Hamburg.
Keywords im Text: Hans Moser, Blanca Moser, Brief an Hitler, Goebbels, Wien, Budapest, Dienstmann, Wiener Blut, Reichsfilmkammer, Gottbegnadeten-Liste, Nationalsozialismus, österreichischer Schauspieler, Geschichte.