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Greifswald 1975: Ein Elektriker griff zur falschen Zange – die DDR schwieg 14 Jahre

Stahlprotokoll и ещё 2

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Greifswald 1975: Ein Elektriker griff zur falschen Zange – die DDR schwieg 14 Jahre

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Stahlprotokoll и ещё 2
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7. Dezember 1975, kurz nach elf Uhr. Im ersten Block des Kernkraftwerks bei Greifswald arbeitet ein Elektriker an einer Schaltanlage – mit einer gewöhnlichen Zange statt des Spezialwerkzeugs. Ein Kurzschluss, dann brennen die Kabel. Von sechs Hauptkühlmittelpumpen bleibt eine übrig. Die Öffentlichkeit erfährt vierzehn Jahre lang nichts davon. Heute liefert das Kraftwerk keinen Strom mehr, seit 1990. Und trotzdem wird hier jedes Jahr bezahlt. Was wurde an diesem Strand gebaut? Warum ausgerechnet hier? Was kostete es? Und warum ist es nach mehr als dreißig Jahren immer noch nicht verschwunden? Wir rekonstruieren das größte Kernkraftwerk der DDR aus den Unterlagen der Energiewerke Nord (EWN), des Bundesumweltministeriums, des Bundestags und des Landtags Mecklenburg-Vorpommern, aus Michael Hänels Studie zur DDR-Energiewirtschaft und aus der Forschung zum Brand von 1975 – vom Abkommen mit Moskau bis zur Zerlegehalle, die immer später fertig wird. Was wurde gebaut? Warum? Was kostete es? Was blieb? Kapitel 0:00 Ein Sonntag im Dezember 1975 1:01 Ein Kraftwerk ohne Strom – und ohne Ende 2:22 Ein Abkommen mit Moskau 3:05 Warum an der Ostsee? 4:25 Ein Reaktor aus der Sowjetunion 5:27 Strom für die DDR 6:30 Der Brand 8:56 Wie knapp war es? 10:31 Was niemand erfahren sollte 12:16 Mehr Atomkraft, höhere Kosten 13:58 Die Wende 16:21 Das Ende der Blöcke 17:20 Was macht man mit einem Atomkraftwerk? 18:34 Wie man einen Reaktor zerlegt 21:29 Warum dauert es so lange? 22:55 Aus fünf Milliarden werden elf 23:58 Die Zerlegehalle 25:32 Halle 8 und die Castoren 28:06 Lubmin heute: das Gas 30:27 Flüssiggas, Wasserstoff, Wind 32:29 Was blieb? Hauptquellen • Energiewerke Nord (EWN): Rückbau KKW Greifswald; Zerlegehalle und ESTRAL; Geschäftsbericht 2024; Umweltberichte 2020–2025 • Bundesumweltministerium: Steckbrief Zwischenlager Nord (2026); Steckbrief Rückbau AKW Greifswald (2023) • Deutscher Bundestag, Drs. 18/9188 (2016); Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Drs. 6/691, 6/5898, 7/331, 7/2708 • Michael Hänel: „Das Ende vor dem Ende“ – Zur Rolle der DDR-Energiewirtschaft beim Systemwechsel 1980–1990 (1998) Weitere Quellen im angehefteten Kommentar. Hinweis: Rekonstruierte Szenen und Grafiken sind KI-generiert und im Bild als KI-Rekonstruktion gekennzeichnet. Wie knapp es 1975 war, lässt sich mit keiner Quelle in Minuten belegen; die Einstufung auf INES-Stufe drei erfolgte nachträglich. Die rund elf Milliarden Euro gelten für Greifswald und Rheinsberg zusammen. Einige Bilder zeigen baugleiche WWER-440-Anlagen, etwa Loviisa in Finnland, als Vergleich. Stand der Recherche: Oktober 2026. Bildnachweise (Wikimedia Commons, Bundesarchiv, Europeana) Thumbnail: Gunnar Klack (CC BY-SA 4.0) CC BY-SA 4.0: Gunnar Klack, Siarhei Besarab, Assenmacher, Gunnar Schwanz, Chron-Paul, Josef Streichholz, Fiver der Hellseher, Ufo709, Ajrocket1, Acabashi, Hubertus Knabe, FactsWithoutBias1 CC BY-SA 3.0: Assenmacher, Erell, Harald909, Klugschnacker, sonderdienste; CC BY-SA 3.0 DE: Bundesarchiv (Fotos: Peer Grimm, Klaus Franke, Ulrich Kohls, Peter Heinz Junge), Ingo Schloesser CC BY-SA 2.5: Norbert Kaiser; CC BY-SA 2.0: Lewin Bormann, Phil Richards, IAEA Imagebank, MattHurst, m.prinke CC BY 4.0: Derbrauni, Kai Honkanen, Erkki Voutilainen; CC BY 3.0: Felix König, Mark Voigt, Achim Hering; CC BY 3.0 DE: C. Löser; CC BY 2.0: Idaho National Laboratory CC0 / gemeinfrei: Botaurus stellaris, Fons Heijnsbroek, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museum of Ethnography, National Museum of Transylvanian History Videomaterial YouTube (Ausschnitte): 4Pommern – Fernsehen am Meer, NordStreamAG, kadeem2000, Energy future, Axpo, cablex AG, Favuseal AS, Traque aux Castors, William H. Calvin, Mike Rivest Pexels, Pixabay (lizenzfrei); Envato Elements (lizenziert) #Dokumentation #Lubmin #Greifswald #DDR #Atomkraft