Warum "Nein!" zur Sterbehilfe?
Brüder Samariter FLUHM
0:00 / 0:00
Warum "Nein!" zur Sterbehilfe?
3 629 просмотров · 10 ч назад
Brüder Samariter FLUHM
15,1 тыс. подписчиков
3 629 просмотров · 10 ч назад
Oft aus falschem Mitleid befürworten manche die Sterbehilfe.
Doch warum ist der christliche Glaube eigentlich dagegen?
Im heutigen Evangelium kommt ein leidender Mann zu Jesus.
Sein Bruder weigert sich, das Erbe mit ihm zu teilen.
Und Jesus zeigt ihm den tiefen Sinn des Lebens und sagt:
„Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch
aufgrund seines großen Vermögens im Überfluss lebt.“ (Lk 12,15)
Dann erzählt ihm Jesus das Beispiel von einem Geizkragen,
der zuerst seinen großen Reichtum in vollen Maß genießt.
Doch in derselben Nacht fordert Gott sein Leben von ihm zurück.
Und Jesus stellt fest: „So geht es jedem, der nur für sich selbst
Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.“ (Lk 12,21)
Was macht uns also „reich“ für die Ewigkeit?
Was sind die eigentlichen Schätze, die wir im Tod mitnehmen?
Der hl. Johannes Paul II. hat im Rundschreiben „Salvifici doloris“
über den christlichen Sinn des Leidens geschrieben:
An sich ist das Leiden ein Übel. Es erhält aber in Vereinigung
mit den Leiden Christi einen heilbringenden Wert.
Der leidende Mensch leidet also nicht sinnlos,
sondern wird zum „Mitarbeiter“ am Erlösungswerk Christi.
Wer also sein Leiden annimmt, mit der Hilfe Jesu geduldig trägt
und es mit den Leiden Christi vereint,
der wird zum Segensbringer für die Kirche und die Welt.
Aus diesem Grund bezeichnet Johannes Paul II.
kranke und leidende Menschen nicht als Last,
sondern als einen „Schatz der Kirche“, da ihr
verborgenes Leid geistliche Früchte hervorbringt.
Aus eigener Erfahrung durfte ich darf ich immer wieder erleben:
Es berührt mich zutiefst, wie Menschen aus dem Glauben
die Kraft schöpfen, ihre Leiden anzunehmen und ruhig zu tragen.
Ich durfte und darf Zeuge davon sein, wie es großen Segen bringt.
Da denke ich an eine Betroffene an ME/CFS.
Sie liegt erschöpft im Bett, ist Licht- und Lärmempfindlich.
Doch sie hat ihre schwere Erkrankung angenommen
und schöpft von Jesus die Kraft, dieses Leid zu tragen.
Erstaunlicherweise kommen nun ihre Bekannten zu ihr
und finden Trost und Hilfe an ihrem Krankenbett.
Ihr Krankenlager wurde zur Segensquelle für anderen Menschen.
Jesus hilf uns, das Leid nicht zu suchen,
doch wenn es auf uns zukommt, mit Deiner Hilfe zu tragen,
damit daraus Segen kommt für die ganze Welt!