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Die Sorben waren nie nur eine kleine Minderheit – einst lebten sie bis zur Saale

WAHRE HERKUNFT

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Die Sorben waren nie nur eine kleine Minderheit – einst lebten sie bis zur Saale

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WAHRE HERKUNFT
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Die Lausitz ist bis heute eine der ungewöhnlichsten Regionen Deutschlands: Zwischen Bautzen und Cottbus leben die Sorben, ein slawisches Volk, dessen Sprache hier seit über tausend Jahren gesprochen wird. Viele Familien in Sachsen und Brandenburg ahnen nicht, dass ihre eigenen Vorfahren vielleicht noch Sorbisch sprachen. Diese Dokumentation erzählt die Geschichte der Sorben und Wenden – von den westslawischen Stämmen der Lusizi und Milzener über Mittelalter, Reformation und deutsche Besiedlung bis zur Gegenwart. Wir zeigen, warum gerade in der Lausitz eine slawische Sprache überleben konnte, während sie zwischen Elbe und Oder andernorts verschwand. Eine wichtige Rolle spielten Landschaft, Kirchen, Klöster und die jahrhundertelange Teilung der Region zwischen verschiedenen Herrschaften. Auch Krabat, zweisprachige Ortsnamen, Osterreiten, Spreewald, DNA und Familienforschung gehören dazu. Ein Gentest kann jedoch nicht zeigen, ob Ihre Vorfahren Sorbisch sprachen – dafür sind Kirchenbücher, Ortsnamen und Familienerinnerungen entscheidender. 00:00 Wer sind die Sorben? 03:10 Die slawischen Wurzeln der Lausitz 06:20 Warum Sorbisch hier überlebte 09:30 Deutsche Städte und sorbische Dörfer 12:40 Reformation, Bibeln und Klöster 16:00 Krabat – vom Kroaten zur sorbischen Sage 19:10 Ober- und Niedersorbisch 22:00 Bautzen, Cottbus und der Spreewald 25:10 Sorben im 19. und 20. Jahrhundert 28:20 NS-Zeit, DDR und Braunkohle 31:20 DNA und Familienforschung 34:10 Die wahre Herkunft der Lausitz