Streit um die Rente: Zwischen Reformwille und Wahlkampf (2026)
Körber-Stiftung
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Streit um die Rente: Zwischen Reformwille und Wahlkampf (2026)
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Das umlagefinanzierte Rentensystem, das den Bürgerinnen und Bürgern der Bundesrepublik jahrzehnelang gute Dienste geleistet hat, scheint überholt und dringend reformbedürftig. Wenn immer weniger Erwerbstätige für immer mehr Rentenbeziehende aufkommen, stellt sich die Frage:
Wie lässt sich eine gesetzliche Rente stabil und zukunftssicher finanzieren – und dabei generationengerecht gestalten? Welche Reformen sind notwendig, welche Zumutungen unvermeidbar? Und wer soll künftig stärker einzahlen, länger arbeiten oder mehr aus Steuermitteln beitragen?
Während die Vorschläge der Alterssicherungskommission zunächst als stimmiges Gesamtkonzept anerkannt wurden, geraten sie aktuell wieder ins Wanken – auf die Einigkeit der Koalitionspartner im Bund und das durchaus positive mediale Echo folgt plötzlich aus mehreren Bundesländern und parteiübergreifend starke Kritik an den Plänen.
Die Politik zerredet im Wahlkampf- und Koalitionsfindungsmodus die Reform mit polemischer Rhetorik und verstärkt damit das schwindende Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in ihre Handlungsfähigkeit.
Der Journalist und Buchautor Andreas Hoffmann (Die erfundene Bedrohung, Goldegg Verlag 2026) diskutiert mit der DGB-Nord-Vorsitzenden Laura Pooth, Karin Kiesl vom Landesverband der Unternehmerinnen Hamburg/Schleswig-Holstein und Sebastian Klüsener vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung.
Eine Veranstaltung zum Schwerpunkt _Polarisierung begegnen_: https://koerber-stiftung.de/polarisie...
#rente #generation #reform