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Helenesee 2026 eine komplette Umrundung

Petes Wildlife

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Helenesee 2026 eine komplette Umrundung

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Hallo Ihr Lieben, einmal im Jahr sind wir am Helenesee unterwegs, um über die aktuelle Lage nach der Sperrung des See´s zu informieren. Dieses mal haben wir nicht nur die Wanderer, sondern auch die Teilnehmer der verschieden Festivals im Blick. Besonders denen, die den Helenesee das erste mal besuchen möchten wir bei einer kompletten Wanderung um den Helensee, den Stichkanal (Kongo) und den Katjasee bei der Orientierung ein wenig Unterstützung anbieten. Dabei ist besonders interessant, dass das Badeverbot nicht im Verbindungskanal und im Katjasee gilt. Dort könnt Ihr in wunderschönen Badebuchten relaxen, baden und wer einen Angelschein besitzt, auch angeln. Viel Spaß bei der Tour und los geht´s. Wir sind am Rettungsturm des Hauptstrandes gestartet und haben den Helenesee, den Verbindungskanal (Kongo) und den Katjasee einmal im Uhrzeigersinn umrundet. Bis zur Sperrung 2021 war der Helenesee für Frankfurter ein zweites Zuhause und für Urlauber rund 60 Jahre ein unvergeßliches Erlebnis. Der Zusatz "kleine Ostsee" spiegelte nicht nur die Schönheit der Strände und des klaren Wassers wieder. Es war ein Stück Freiheit in einem weitgehend unfreien Land. Das hat sich tief in das Bewußsein eingegraben. Bis zur Wende gab es mehrere Böschungsrutschungen am Helenesee, dem Verbindungskanal und dem Katjasee. Das ist in Bergbaufolgelandschaften normal. Auf die Idee die Seen deshalb komplett zu sperren ist niemand gekommen. Wer käme auch auf die Idee die Wanderwege in den Gebirgen wegen ständiger Steinschlaggefahr komplett zu sperren, oder das befahren der Radwege wegen ständiger Gefahr für Leib und Leben zu verbieten. Seit Jahren verfolgen wir das Geschehen am Helenesee. Anfangs glaubten wir an eine unbürokratische Lösung vorhandene Infrastruktur zu erhalten. Leider sind wir in den vergangenen 5 Jahren mehr, als nur enttäuscht worden. Der See ist in das Mahlwerk politischer Entscheidungen geraten. Anstatt wertvolle Infrastruktur zu erhalten, gibt man Prestigeprojekten im ehemaligen Lausitzer Bergbaugebiet den Vorzug. Unseren Vorschlag zur Lösung der Probleme formuliert der § 1, der Strassenverkehrsordnung (Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme ...). Wenn auf den zahlreichen Hinweisschildern das Wort "VERBOTEN" gegen "AUF EIGENE GEFAHR" ausgetauscht wird, werden die Menschen sich freuen in einer freien, selbstbestimmten Gesellschaft zu leben, was sie 1990 auch gehofft haben. Dazu muß man nicht einmal die Schilder entfernen. Ein einfacher Folienaufkleber über das Verbot reicht und kostet vergleichsweise wenig Geld. In der Hoffnung, dass irgendwann und irgendwo das Gehirn zum Zuge kommt, bedanken wir uns herzlich für Eure Begleitung. Wie immer freuen wir uns in den Kommentaren über Eure Meinung. Bleibt kritisch und neugierig, Euer Petes Wildlife.