SCHEOL UND GEHINNOM: Warum gibt es in der Bibel keine ewigen Höllenqualen?
Beit Midrash Deutschland
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SCHEOL UND GEHINNOM: Warum gibt es in der Bibel keine ewigen Höllenqualen?
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Jahrhundertelang hat die kirchliche Tradition Millionen von Menschen mit höllischen Kesseln, Teufeln und ewigem Feuer in Angst und Schrecken versetzt. Aber wusste die Hebräische Bibel (Tanach) davon? Was geschieht laut dem hebräischen Urtext tatsächlich mit einem Menschen nach dem Tod?
In dieser Lektion enthüllt Rabbi Shalom Chazan eine monumentale theologische Umdeutung: Wie zwei hebräische Begriffe – Scheol und Heinz – von der griechischen Mythologie verdrängt und durch die heidnischen Konzepte von Hades (ᾍδης) und Tartarus (Τάρταρος) ersetzt wurden.
Wir werden untersuchen, warum die „Hölle“ zu einem Instrument religiöser Kontrolle wurde und welche wahre Hoffnung die Bibel vermittelt!
In diesem Video erfahren Sie:
Scheol (שְׁאוֹל) vs. Hades (ᾍδης): Warum Scheol im Tanach keine Folterkammer ist, sondern der Frieden des Grabes, der Schlaf des Staubes und des Nichts, wohin absolut jeder geht (Kohelet / Prediger 9,10).
Geinom (גֵּיא בֶן־הִנֹּם) vs. Tartarus (Τάρταρος): Wie eine reale Schlucht unter den Mauern Jerusalems und eine städtische Müllhalde zu einem mystischen Abgrund ewiger Qualen wurde.
Die religiöse Peitsche der Kirchenväter: Warum die hellenistische Theologie die Liebe zu den Geboten des Schöpfers durch eine animalische Angst vor der endlosen Verdammnis ersetzte.
Was der Tanach über das Schicksal des Bösen sagt: Warum der Gott der Heiligen Schrift keine ewige Qual verhängt, sondern die Sünde vollständig vernichtet – Asche unter den Füßen der Gerechten (Maleachi 4,3).
Die wahre Hoffnung des Bundes: Warum wahrer biblischer Glaube nicht die Flucht einer körperlosen Seele zu den Wolken ist, sondern Thiat HaMetim (תְּחִיַּת הַמֵּתִים) – die leibliche Auferstehung der Toten und die Wiederherstellung Israels (Ezechiel 37).