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Die Katakomben von Paris – 6 Millionen Tote unter der Stadt

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Die Katakomben von Paris – 6 Millionen Tote unter der Stadt

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Zwanzig Meter unter den Straßen von Paris liegen die Knochen von mehr als sechs Millionen Menschen, zu Wänden geschichtet, Schädel an Schädel. Wie konnte unter einer Weltstadt ein ganzes Reich der Toten entstehen? Die Spur beginnt bei den Steinbrüchen, aus denen Paris gebaut wurde, und bei einem Einsturz an der Rue d'Enfer im Jahr 1774. Wenige Jahre später bricht neben dem Friedhof der Unschuldigen, dem Cimetière des Saints-Innocents, eine Kellerwand unter dem Gewicht eines Massengrabs. Ab 1786 werden die Gebeine in die alten Steinbrüche an der Tombe-Issoire gebracht, überliefert ist: nachts, in Karren unter schwarzen Tüchern. Charles-Axel Guillaumot sichert die Gänge, Louis-Étienne Héricart de Thury macht ab 1810 aus dem Knochenlager das Beinhaus, das Besucher bis heute sehen. Doch das Beinhaus ist nur ein kleiner Teil eines Netzes von rund 300 Kilometern. Dort unten verschwand 1793 der Pförtner Philibert Aspairt, dort lag 1944 der Befehlsstand der Résistance, und dort fand die Polizei 2004 ein geheimes Kino unter dem Trocadéro. Ort: Catacombes de Paris, Place Denfert-Rochereau, 14. Arrondissement, Paris, Frankreich. Hinweis: Einige Szenen sind KI-Rekonstruktionen nach historischen Angaben oder Vorlagefotos, keine Originalaufnahmen. Was nur überliefert ist, wird im Film als Überlieferung erzählt. Wärst du dort unten hinabgestiegen, oder bleibst du lieber oben bei den Lebenden? Schreib es in die Kommentare. 0:00 Drei Tage im Labyrinth 1:06 Der Stein unter Paris 2:47 Der Friedhof der Unschuldigen 4:30 Die Prozessionen in der Nacht 5:52 Die Revolution und der verlorene Pförtner 7:41 Das Reich des Todes 9:12 300 Kilometer Dunkelheit 10:57 Das Kino unter dem Trocadéro 12:14 Was heute bleibt #katakomben #paris #mystery #dunklegeschichte