GÜNTER NAUMANN – seine letzte Rolle, bevor ihn alle vergaßen
Stimmen der Vergangenheit
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GÜNTER NAUMANN – seine letzte Rolle, bevor ihn alle vergaßen
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Mit neunzehn besaß er nichts — kein abgeschlossenes Studium, keine passende Ausbildung, keine Zukunft. Nur die Erinnerung an ein Lager, das gerade hinter ihm lag. Jahrzehnte später sollte dieser Mann als Hauptmann Beck Millionen Zuschauer sonntagabends in ihre Wohnzimmer begleiten. Die Geschichte hinter Günther Naumann ist die eines Außenseiters, der sich seinen Weg durch das deutsche Nachkriegstheater erkämpfte — leise, beharrlich, ohne Privilegien.
Dieses Video erzählt den außergewöhnlichen Lebensweg eines Schauspielers, der beinahe unsichtbar geblieben wäre. Von den ersten Skizzen in der Malerei über eine zufällige Theaterprobe in Chemnitz bis zum festen Engagement am Berliner Ensemble, wo er zwölf Jahre lang zum Inventar einer der bedeutendsten Bühnen des Landes gehörte. Wir sprechen über die Nebenrolle an der Seite von Armin Mueller-Stahl in einem Frank-Beyer-Film, über das jahrelange Warten auf die eine Rolle, die alles verändert, und über die Frage, warum Talent allein manchmal nicht reicht.
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