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Die 12 BESTEN Schweizer HiFi-Marken aller Zeiten (eine baute für die CIA)

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Die 12 BESTEN Schweizer HiFi-Marken aller Zeiten (eine baute für die CIA)

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Herisau, 1948. Ein Mann meldet eine Fabrik für elektronische Apparate an und baut zuerst Messgeräte. Ein paar Jahre später steht er mit sechs Mitarbeitern in derselben Werkstatt und bringt ein Tonbandgerät heraus. Auf den Maschinen, die daraus wurden, sind später Aufnahmen der Beatles und von Pink Floyd entstanden. 1990 hat er alles verkauft. Sein Name fällt in dieser Folge erst ganz am Ende. Zwölf Schweizer HiFi-Marken, sortiert von Platz zwölf bis Platz eins. Und dahinter steht eine unbequeme Sache: Die Schweiz baut heute mehr Weltklasse-Klang als je zuvor, nur gehört fast jeder Name, den du kennst, längst nicht mehr der Schweiz. Und die Firmen, die noch schweizerisch sind, sagen dir nichts. Du bekommst die Manufaktur im Wallis, die 2010 von Leuten gegründet wurde, die vorher in einem der berühmtesten Häuser dieser Liste gearbeitet haben. Du bekommst drei Männer, die 1986 in einer Garage am Zürichsee anfingen und deren Firma bis heute derselben Familie gehört. Du bekommst den Verstärkerbauer, der seine Marke nach einem Anagramm seines eigenen Nachnamens benannt hat und 2002 im New Yorker Hilton bekannt wurde. Du bekommst eine Fabrik, die Elektromotoren für die Autoindustrie und Kältetechnik für Lastwagen baut und nebenbei einen der besten Verstärker der Welt entwickelt hat, weil die beiden Chefs privat HiFi-verrückt sind. Der erste Versuch war ihnen nicht gut genug, sie fingen komplett von vorne an, und fünf Jahre später stand das Ergebnis mit hundert Prozent in den Labormessungen einer deutschen Fachzeitschrift. Du bekommst die Genfer Luxusmarke, bei deren Gründung sich drei Quellen widersprechen: zwei Brüder, zwei junge Architekten oder eine Gruppe von Physikstudenten. Wir sagen dir das auch so, statt uns eine Version auszusuchen und sie dir als Wahrheit zu verkaufen. Du bekommst den Ingenieur aus Neuenburg, der die kleinsten tragbaren Bandmaschinen der Welt aus massivem Aluminium fräste, an seiner eigenen Perfektion pleiteging, und dessen Firma am Ende ausgerechnet an den einzigen Gegner fiel, der ihm ebenbürtig war. Du bekommst die Berner Firma, die 1946 von einem Radiohändler und seiner Frau gegründet wurde, einer ehemaligen Verdingkind, und in den siebziger Jahren an drei Standorten bis zu 1400 Menschen beschäftigte. In rund 100 000 Schweizer Haushalten stand ihr Plattenspieler. Nicht ganz drei Jahrzehnte hat es gedauert, dann war der Name weg. Heute gehört er einem niederländischen Konzern. Und du bekommst den Mann, dessen Familie 1939 aus Warschau floh, 1943 in der Schweiz ankam und dessen Sohn als Student ein Aufnahmegerät baute, das die halbe Filmwelt veränderte. Vier Oscars, zwei Emmys, ein Gerät auf einer Apollo-Mission, und ein Auftrag von John F. Kennedy für einen Rekorder so klein wie eine Brieftasche. Zwölf Namen, ein Land, und am Ende eine Frage, die man in der Schweiz nicht gerne stellt: Was ist eine Marke wert, wenn der Name bleibt und die Werkstatt weg ist? Wenn dir solche Firmengeschichten gefallen, abonniere den Kanal und lass ein Like da. Und schreib in die Kommentare, welche Schweizer Marke hier gefehlt hat, denn eine gibt es immer.