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Keine Bombe, kein Feuer: Wie man Schloss Blankenburg von innen vernichtete

Vergessene Pracht

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Keine Bombe, kein Feuer: Wie man Schloss Blankenburg von innen vernichtete

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Vergessene Pracht
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Von außen steht es noch immer auf seinem Hügel über Blankenburg – die barocke Silhouette, die Fassaden, die Dächer. Wer es von der Stadt aus betrachtet, sieht ein Schloss, das die Jahrhunderte überstanden hat. Aber hinter den Mauern ist nichts mehr. ​Schloss Blankenburg wurde im frühen 18. Jahrhundert für die Blankenburger Linie der Welfen erbaut – als repräsentativer Fürstensitz am Nordrand des Harzes. Nach 1945 wurde das Anwesen enteignet. Die DDR nutzte es als Militärobjekt, ohne Rücksicht auf die historische Substanz. Die Innenräume wurden umgebaut, geteilt und komplett entleert. Stuck, Vertäfelungen, Öfen: alles weg. Kein Feuer. Keine Bombe. Nur eine Nutzung, die das Alte nicht sehen wollte. ​Was bleibt, ist eine leere Hülle. Diese Folge erzählt, wie es möglich ist, ein Baudenkmal zu zerstören, ohne eine einzige Wand einzureißen. ​🔔 Kanal abonnieren: Vergessene Pracht dokumentiert deutsche Schlösser, Herrenhäuser und historische Gebäude, die für immer verloren gegangen sind. ​💬 Kannten Sie Schloss Blankenburg? Schreiben Sie es in die Kommentare.