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Augen in der Großstadt | Lucy Fontane

Lucy Fontane

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Augen in der Großstadt | Lucy Fontane

76 просмотров · 10 дн. назад
Lucy Fontane
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76 просмотров · 10 дн. назад
Lyrics: Wenn du am Morgen gehst durch volle Straßen, wenn du am Bahnhof stehst zwischen all den Massen, dann zieht die Stadt an dir vorbei, tausend Gesichter, keins bleibt dabei. Ein fremdes Auge, ein kurzer Blick, für eine Sekunde bleibt etwas zurück. Was war das? Vielleicht dein großes Glück. Vorbei, verweht, kein Weg zurück. Zwei fremde Augen, nur ein Moment, ein Blick, der dich trifft, obwohl ihr euch nicht kennt. Vielleicht war da mehr, vielleicht nur ein Licht. Vielleicht dein Leben, vielleicht auch nicht. Vorbei, verweht, du siehst dich noch um. Doch was eben da war, bleibt für immer stumm. Du gehst dein Leben lang durch fremde Straßen, begegnest Menschen, die dich längst vergaßen. Ein Blick bleibt hängen, die Seele klingt, als hätte für Sekunden die Zeit gestimmt. Du hast es gespürt, doch kaum verstanden. Schon ist der Augenblick wieder verschwunden. Zwei fremde Augen, nur ein Moment, ein Blick, der dich trifft, obwohl ihr euch nicht kennt. Vielleicht war da mehr, vielleicht nur ein Licht. Vielleicht dein Leben, vielleicht auch nicht. Vorbei, verweht, du siehst dich noch um. Doch was eben da war, bleibt für immer stumm. Du musst durch diese Stadt, durch all die andern, siehst einen Herzschlag lang den Fremden wandern. Es kann ein Feind sein, es kann ein Freund sein, vielleicht ein Mensch, der dir einmal nah sein könnte. Er sieht hinüber, du siehst zurück. Für einen Pulsschlag teilt ihr denselben Blick. Dann zieht er weiter, du bleibst nicht stehen. Zwei fremde Leben, die sich nie wiedersehen. Was war das? Nur ein Augenblick. Von all diesen Menschen ein winziges Stück. Ein Blick im Vorübergehen, ein kaum sichtbares Licht. Für einen Moment alles, danach wieder nichts. Zwei fremde Augen, nur ein Moment, ein Blick, der dich trifft, obwohl ihr euch nicht kennt. Vielleicht war da mehr, vielleicht nur ein Licht. Vielleicht dein Leben, vielleicht auch nicht. Vorbei, verweht, kein Weg zurück. Nur zwei fremde Augen und ein kurzer Blick. Vorbei, verweht, du siehst dich noch um. Doch was eben da war, bleibt für immer stumm. Inspiriert von "Augen in der Großstadt" von Kurt Tucholsky Wenn du zur Arbeit gehst am frühen Morgen, wenn du am Bahnhof stehst mit deinen Sorgen: da zeigt die Stadt dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter: Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider - Was war das? vielleicht dein Lebensglück... vorbei, verweht, nie wieder. Du gehst dein Leben lang auf tausend Straßen; du siehst auf deinem Gang, die dich vergaßen. Ein Auge winkt, die Seele klingt; du hasts gefunden, nur für Sekunden... Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider; Was war das? kein Mensch dreht die Zeit zurück... Vorbei, verweht, nie wieder. Du mußt auf deinem Gang durch Städte wandern; siehst einen Pulsschlag lang den fremden Andern. Es kann ein Feind sein, es kann ein Freund sein, es kann im Kampfe dein Genosse sein. Er sieht hinüber und zieht vorüber ... Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider. Was war das? Von der großen Menschheit ein Stück! Vorbei, verweht, nie wieder.