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Mandl für ein besseres EU-Budget und bessere Integration (15.10.2026)

Lukas Mandl

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Mandl für ein besseres EU-Budget und bessere Integration (15.10.2026)

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Der österreichische Europaabgeordnete Lukas Mandl spricht in Puls24 Klartext zu den anstehenden Verhandlungen zum EU-Budget. "Man muss Europa lieben", bekennt der Österreicher ein. "Es geht nicht um Machspiele zwischen politischen Ebenen", setzt er nach. "Wir Bürgerinnen und Bürger müssen entscheiden, wofür wir die europäische Ebene brauchen, und wie wir daher Geld einsetzen", so Mandl. "Ich kritisiere am Vorschlag der Kommission, der im Volumen viel zu hoch ist, dass man versucht, Probleme mit Geld zuzudecken. Probleme gehören aber sachlich gelöst. Geld ist nicht immer die Lösung", betont der Österreicher, und ergänzt: "Das neue Budget wird bis 2034 reichen. Wir müssen bedenken, dass die EU dringend Reformen braucht und dass diese bis 2034 stattfinden müssen. Dementsprechend muss auch das Budget gestaltet sein." Schwerpunkte sieht Mandl in den Bereichen Regionalförderung und Landwirtschaft sowie Sicherheit und Wirtschaft. Er teilt ausdrücklich die Ansicht von Österreichs Europaministerin Claudia Bauer, dass es bei den Verhandlungen "nicht um Tempo" gehe, "sondern um Qualität". "Die große Sorge vieler Menschen in Österreich und in vielen anderen Mitgliedsstaaten ist die Herausforderung Integration", betont Mandl ein Mal mehr. "Die Migrationspolitik der EU ist seit 2024 mit dem Asyl- und Migrationspakt endlich angemessen, menschen- und sachgerecht", so Mandl, der die Erfolge von Kommissar Magnus Brunner etwa für die Definition sicherer Dritt- und Herkunftsstaaten sowie schnellere Rückführungen hervorhebt. "Endlich ist es auch rechtlich möglich, in anderen Teilen der Welt Rückführzentren zu schaffen. Mit Innenminister Gerhard Karner ist Österreich unter den Allerersten, die im Wege der Migrationsdiplomatie solche Rückkehrzentren aufbauen", erklärt Mandl, wie die europäische und die österreichische Ebene im Sinne nachhaltiger Lösungen ineinandergreifen. Mandl bleibt aber dabei, dass sich "alle politischen Ebenen der Herausforderung Integration stellen müssen. Das Europäische Parlament habe erst in der Vorwoche eine Resolution gegen den politischen Islam - auch "Islamismus" genannt - verabschiedet. "Der Islamismus und der Islam sind zu unterscheiden. Der Islam ist eine Religion und genießt Religionsfreiheit. Der Islamismus bedroht den Islam als Religion, und unsere gesamte Zivilisation. Hier gehören klare und harte Grenzen gezogen", wie Mandl immer wieder betont. Sowohl im Bereich der Rückkehrzentren als auch in der Unterbindung ideologischer islamistischer Umtriebe in Europa verwies Mandl auf "bessere Mehrheiten, die diese parlamentarischen Beschlüsse in der aktuellen Periode möglich machen." Damit vermittelte Mandl ein Mal mehr, dass Europawahlen und die Zusammensetzung des Europaparlaments entscheidendes Gewicht für die Aufstellung Europas und das Leben der Europäerinnen und Europäer haben. Copyright: Puls24.