Silvester bei minus fünfundfünfzig: Die Bauarbeiter flohen aus dem Wagen in die Jurte des Hirten
เก่ง นะจ๊ะ
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Silvester bei minus fünfundfünfzig: Die Bauarbeiter flohen aus dem Wagen in die Jurte des Hirten
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Westmongolei, das Becken des Uws-Sees, Silvester neunzehnhundertsechsundsiebzig. Die Wetterstation von Süüngowi meldet minus fünfundfünfzig Komma drei Grad. Kälter ist es in der Mongolei nie gemessen worden.
Am Rand der Siedlung bleibt der Dieselgenerator einer kleinen Baubrigade aus der DDR stehen, und ihre zwei Bauwagen frieren in wenigen Stunden durch. Einen Kilometer weiter, in der Filzjurte des Hirten Batbajar, schlafen neugeborene Zicklein neben dem Ofen, und die Kinder laufen in dünnen Hemden herum. Im Herbst hatte der Brigadier über diese Jurte gelacht: „ein Zelt aus Schafwolle“.
Im Video: warum drei Lagen Filz die Wärme besser halten als eine Wand aus Stahl, wie eine Jurte vom Scherengitter bis zum Rauchring gebaut ist, womit man in einer Steppe ohne Bäume heizt und wie die Deutschen Silvester beim Hirten verbrachten.
Der Frost, der Bau der Jurte und die Baustellen in der Mongolei der Siebzigerjahre sind echt. Figuren und Dialoge sind eine erzählerische Rekonstruktion.