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Warum am Oberrhein eine GRENZE verläuft, die es nicht geben dürfte

Deutschland von Oben erklärt

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Warum am Oberrhein eine GRENZE verläuft, die es nicht geben dürfte

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Deutschland von Oben erklärt
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Zwischen Kehl und Karlsruhe verläuft eine graue, mit massiven Basaltsteinen befestigte Rinne, in der das Wasser des Rheins heute kerzengerade und mit hoher Fließgeschwindigkeit nach Norden drängt. An mehreren Stellen greift deutsches Staatsgebiet weit über das fließende Wasser hinaus auf die französische Seite hinüber, während französische Parzellen mitten im deutschen Ried liegen. Warum verläuft eine internationale Grenze starr an einem Flussbett, das sich längst verlagert hat? Im neunzehnten Jahrhundert begann der Ingenieur Johann Gottfried Tulla damit, den wilden, zehn Kilometer breiten Strom in ein künstliches Korsett aus Dämmen und Begradigungen zu zwingen. Während die Technik das Flussbett fixierte, froren völkerrechtliche Verträge und historische Akten die alten Grenzverläufe exakt dort ein, wo das Wasser früher floss. Das Video zeigt, wie moderne Laserscanning-Verfahren und historische Katasterkarten diese verborgenen Anomalien im Oberrheingraben aufdecken und welche sicherheitstechnischen Folgen der Eingriff bis heute hat. Welcher Grenzverlauf, Fluss oder Damm in deiner eigenen Region hat dich im Vergleich dazu schon immer verwirrt? Oberrhein, Rheinbegradigung, Johann Gottfried Tulla, Avulsion, Staatsgrenze, Oberrheingraben, Geografie, Katasterkarten, Laserscanning, Hochwasserschutz