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Österreichischer Nationalfeiertag 2026 - Schutzfrau Österreichs - Wiener Stephansdom

Georges de Saint-Etienne

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Österreichischer Nationalfeiertag 2026 - Schutzfrau Österreichs - Wiener Stephansdom

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Georges de Saint-Etienne
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Der Gottesdienst im Stephansdom am Nachmittag des Nationalfeiertags gilt als „Österreich-Feier“, weil der Dom durch den nachkriegsbedingten Wiederaufbau als Nationalkirche empfunden wird. Erheblichen Anteil am Wiederaufbau hatten die Bundesländer, die ihren je eigenen Beitrag dazu geleistet haben. Nach dem Burgenland, Kärnten, Oberösterreich und Wien in den vergangenen Jahren ist in diesem Jahr 2026 das Bundesland Vorarlberg im Dom besonders präsent. Bischof Klaus Küng, gebürtiger Vorarlberger und früherer Diözesanbischof von Feldkirch, steht der Feier vor. In dem Zusammenhang sei daran erinnert, dass das Bundesland Vorarlberg dem Stephansdom zum Wiederaufbau nach dem Krieg die Kirchenbänke geschenkt hat, was durch die Wappen des Landes und der damaligen Apostolischen Administratur Innsbruck-Feldkirch an den Fronten der Bänke ausgewiesen ist. Ausgehend vom Dank für Frieden und Freiheit weckt dieser Tag unterschiedliche Emotionen und öffnet den Blick für Vieles, das in Österreich an Gutem geschieht. Und natürlich gibt es auch Sorgen und Hoffnungen für die Zukunft des Landes, die als Gebetsanliegen in den Dom gebracht werden. Um dem zu entsprechen, entstand das Konzept, die Liturgie mit verschiedenen Gestaltungselementen zum Gebet für Österreich zu verschmelzen. Auch das Geläut der Pummerin, der größten Marien-Glocke Österreichs, geschieht in diesem Zusammenhang. Sie wurde zum Zeichen für den Wiederaufbau des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Weihe-Inschrift erinnert an das Vertrauen und an die Dankbarkeit des österreichischen Volkes gegenüber der Gottesmutter: „Geweiht der Königin von Österreich, damit durch ihre mächtige Fürbitte Friede sei in Freiheit.“ Text: Dommusikus Mag. Thomas Dolezal