Genetischer Code / Code Sonne - Anwendungsaufgaben [Teil 1] - [Biologie, Genetik, Abitur]
TeacherToby
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Genetischer Code / Code Sonne - Anwendungsaufgaben [Teil 1] - [Biologie, Genetik, Abitur]
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In diesem Video werden wir uns mit Anwendungsaufgaben zum genetischen Code beschäftigen. Ich empfehle euch, vorher bereits das Grundlagenvideo zum genetischen Code geguckt zu haben, was ich euch an dieser Stelle einmal verlinke.
Um eine kleine Wiederholung kommen wir aber auch in diesem Video nicht herum: Im Unterricht habt ihr wahrscheinlich gerade die Proteinbiosynthese behandelt; einem Vorgang, bei dem Proteine synthetisiert bzw. hergestellt werden. Ihr wisst aus dem Unterricht, dass die Information für die Synthese eines Proteins verschlüsselt in ganz spezifischen Abschnitten auf der DNA vorliegt, die man als Gene bezeichnet – genauer gesagt werden also über den Prozess der Proteinbiosynthese aus Genen als bestimmte DNA-Sequenzen Proteine synthetisiert. Bis ein Protein letztlich entsteht, werden mehrere Schritte durchlaufen – und zwar die Transkription, die RNA-Prozessierung und die Translation. Ein Strang des DNA-Doppelstrangs, den man als codogenen Strang bezeichnet, weil er den Code, die Information für das zu synthetisierende Protein enthält, wird in der Transkription als ersten Teilschritt in komplementäre mRNA-Nukleotide transkribiert bzw. umgeschrieben. Eine wesentliche Eigenschaft der DNA ist die komplementäre Basenpaarung: Adenin paart immer nur mit der gegenüberliegenden Base Thymin, Guanin paart nur mit Cytosin. Betrachtet man sich die vier RNA-Basen, so fällt auf: Thymin – die Komplementärbase zu Adenin in der DNA, existiert nicht als RNA-Base – die RNA-Base Uracil fungiert als Komplementärbase zu Adenin. Die so entstehende prä-mRNA wird über den zweiten Teilschritt, der mRNA-Prozessierung so modifiziert, dass eine reife mRNA entsteht, die anschließend aus dem Zellkern zu den Ribosomen transportiert wird, wo sie im letzten Teilschritt, der Translation, in die Aminosäuresequenz eines Proteins übersetzt wird. Die Translation ist damit also ein Vorgang, bei dem die Information der mRNA dazu dient, eine spezifische Sequenz von Aminosäuren zu bestimmen und zu verknüpfen, sodass ein bestimmtes Protein entsteht. Bei diesem letzten Schritt spielt der genetische Code eine wichtige Rolle – denn dieser legt fest, welche Aminosäuren in ein Protein eingebaut werden. Bei der Translation kann man den genetischen Code heranziehen, der festlegt, in welche Abfolge von Aminosäuren eine mRNA-Sequenz translatiert wird.
Ein typischer Aufgabentyp im Zusammenhang der Proteinbiosynthese – und so auch immer wieder in Abiturklausuren vorgekommen - ist die Übersetzung einer DNA-Sequenz in eine AS-Sequenz.
Dieser und weitere Aufgabentypen werden in diesem Video beleuchtet.
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