Suppè - Ouvertüre zu "Dichter und Bauer" | Manfred Honeck | NDR Elbphilharmonie Orchester
ARD Klassik
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Franz von Suppès Ouvertüre zur Bühnenmusik "Dichter und Bauer", gespielt vom NDR Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von Manfred Honeck. Live aufgezeichnet beim Silvesterkonzert am 31. Dezember 2025 im Großen Saal der Elbphilharmonie Hamburg.
Franz von Suppè - Ouvertüre zur Bühnenmusik "Dichter und Bauer"
NDR Elbphilharmonie Orchester
Manfred Honeck, Leitung
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Werkeinführung:
DER BEGRÜNDER DER WIENER OPERETTE: FRANZ VON SUPPÈ
Wenn Johann Strauß (Sohn) auch der berühmteste Vertreter der Wiener Operette ist - als ihr Begründer gilt sein ein paar Jahre älterer Landsmann Franz von Suppè. Der Komponist, über den zahlreiche Anekdoten und falsche biografische Details im Umlauf sind (die er selbst dorthin brachte), wuchs zunächst im heutigen Kroatien auf, ehe er nach dem frühen Tod seines Vaters mit seiner Mutter in ihre Heimatstadt Wien übersiedelte. Früh sang er im Chor und erhielt Flötenunterricht und eignete sich so ein grundlegendes kompositorisches Wissen an Angeregt durch die Erfolge von Jacques Offenbach, komponierte er 1860 nach dem Vorbild der Pariser Operette sein erstes eigenes Werk dieser Art, und es ist sein Verdienst, dass das Genre in Wien bald zur Massen unterhaltung wurde. Suppè hinterließ ein reiches Œuvre, darunter 26 aufgeführte Operetten, von denen sich vor allem die beiden heute gespielten Ouvertüren zu Leichte Kavallerie und Dichter und Bauer im Repertoire gehalten haben. In ihnen findet besonders sein Talent für rhythmi sche Effekte und harmonische Wendungen Die Brüder Johann (links) und Josef Strauß Ausdruck, die er mit Nationalkolorit versah. So spielt die Leichte Kavallerie in einem ungarischen Dorf und erzählt eine humor volle Liebes- und Verwechslungsgeschichte rund um ein Fest, bei dem die Ankunft eines Regiments, eben der "Leichten Kavallerie", für Aufregung sorgt.
Autor: Simon Chlosta