Stromversorgung der frühen Radioempfänger
Bildungskanal der Technik
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Stromversorgung der frühen Radioempfänger
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In den 1920er-Jahren war die Stromversorgung („Speisung“) von Radiogeräten ein zentrales Thema, weil es noch keine einheitliche Netzversorgung gab und viele Haushalte gar keinen Stromanschluss hatten.
Hier die wichtigsten Versorgungsarten jener Zeit:
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1. Batteriebetrieb (Standardlösung der 1920er)
Frühe Röhrenempfänger benötigten mehrere getrennte Spannungen, deshalb wurden meist drei Batterietypen verwendet:
🅰 A-Batterie (Heizbatterie)
• Niedrige Spannung (ca. 2–6 Volt)
• Versorgte die Heizfäden der Elektronenröhren
• Meist Bleiakkumulator (wiederaufladbar)
🅱 B-Batterie (Anodenbatterie)
• Hohe Spannung (ca. 45–120 Volt)
• Für die Anodenspannung
• Trockene Hochspannungsbatterie (nicht wiederaufladbar)
🅲 C-Batterie (Gittervorspannung)
• Niedrige negative Spannung (z. B. −4,5 bis −9 Volt)
• Diente der Arbeitspunkt-Einstellung
• Sehr geringer Stromverbrauch → lange Lebensdauer
Sehr lesenswert und absolut zu empfehlen, ist der Artikel zum Thema von Walter Vollenweider in der Radiorama 135.
Für die inhaltliche und fachliche Richtigkeit, kann ich nie garantieren! Darstellungen und Erklärungen beruhen immer auf den Stand meines Wissens und sind nötigenfalls kritisch zu hinterfragen.