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Hinrichtung einer Nazi-Aufseherin, die Kinder vor ihren Müttern ermordete und dann um Gnade bat

World History DE

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Hinrichtung einer Nazi-Aufseherin, die Kinder vor ihren Müttern ermordete und dann um Gnade bat

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Elsa Ehrich zählte zu den brutalsten weiblichen Aufseherinnen des nationalsozialistischen Lagersystems – eine Frau, die vom Schlachthof zur SS-Aufseherin aufstieg und eine zentrale Rolle bei einigen der schlimmsten Verbrechen in Ravensbrück und Majdanek spielte. Geboren 1914 in Bredereiche in Deutschland, wuchs Ehrich in den Jahren wirtschaftlicher Not auf, die den Aufstieg Adolf Hitlers und den Aufbau des SS-Netzwerks aus Polizei, Lagern und Vernichtungsstätten begünstigten. 1940 meldete sie sich freiwillig nach Ravensbrück, dem größten nationalsozialistischen Frauenkonzentrationslager, wo ihr Eifer, ihre Grausamkeit und ihr bedingungsloser Gehorsam gegenüber der SS-Ideologie sie rasch in den Rang einer Rapportführerin aufsteigen ließen. 1942 wurde sie nach Majdanek im besetzten Polen versetzt und wurde dort zur ranghöchsten weiblichen Aufseherin im Frauenlager. Dort überwachte Ehrich die täglichen Appelle, setzte die Lagerdisziplin durch und wählte Frauen und Kinder für Zwangsarbeit aus – oder für die Gaskammern. Zeugen erinnerten sich an ihre brutalen Schläge, an ihre Gewohnheit, alte und kranke Häftlinge ins Gesicht zu schlagen, und an ihre erschreckende Begeisterung bei Selektionen. Überlebende sagten aus, sie habe Kinder mit Süßigkeiten angelockt, bevor sie sie in den Tod schickte. Ihre Gewalt traf wahllos, angetrieben von Hass und einem Gefühl absoluter Macht. Während der „Aktion Erntefest“ im November 1943 – der größten einzelnen Massenerschießung von Juden während des Holocaust – half Ehrich bei der Zusammenstellung und dem Abtransport Tausender Opfer zu den Erschießungsgruben nahe dem Krematorium von Majdanek. Sie misshandelte Häftlinge, die versuchten, Kranke oder Schwache zu schützen, und setzte den SS-Befehl zur vollständigen Vernichtung kompromisslos durch. Als der Krieg seinem Ende entgegenging, wurde Ehrich zunächst nach Plaszow und anschließend nach Neuengamme verlegt, doch 1945 holten ihre Verbrechen sie ein. Von den Alliierten verhaftet und nach Polen ausgeliefert, musste sie sich im zweiten Majdanek-Prozess verantworten. Am 10. Juni 1948 wurde sie wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Ihr Gnadengesuch wurde abgelehnt. Am 26. Oktober 1948 wurde Elsa Ehrich in Lublin gehängt. Haftungsausschluss: Alle Meinungen und Kommentare unten stammen von Mitgliedern der Öffentlichkeit und spiegeln nicht die Ansichten des World History Channel wider. Wir tolerieren nicht das Fördern von Gewalt oder Hass gegen Einzelpersonen oder Gruppen aufgrund von Merkmalen wie Rasse, Nationalität, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung. World History hat das Recht, Kommentare zu überprüfen und zu löschen, wenn sie als unangemessen erachtet werden. ► KLICKEN Sie auf ABONNIEREN, um weitere interessante Videos zu sehen:    / @worldhistoryvideosde   #elsaehrich #worldhistory #nazi #ww2 #zweiterweltkriegvideos #geschichte #holocaust #dokumentation #europa #österreich #hitler #kriegsverbrecher #kriegsverbrechen #kollaborateure #majdanek #konzentrationslager Elsa Ehrich Biografie, Elsa Ehrich Majdanek, Majdanek Lublin, NS-Deutschland, Holocaust in Polen, nationalsozialistische Besatzung Polens, SS, NS-Kriegsverbrechen, Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg, Kriegsverbrecherprozesse, NS-Verbrecher, Kriegsverbrecher, Kriegsverbrecher im Zweiten Weltkrieg, deutsche Kriegsverbrechen, SS in Polen, Polen im Zweiten Weltkrieg, Frauen im Nationalsozialismus, NS-Frauen, SS-Frauen, Aufseherinnen, KZ-Aufseherinnen, SS-Aufseherinnen, „Endlösung der Judenfrage“, Konzentrationslager Ravensbrück, Zyklon B in Majdanek, Konzentrationslager Neuengamme, Elsa Ehrich und Maria Mandl, Zweiter Majdanek-Prozess