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Rapsanbau in Gefahr -Super-kdr-Resistenz beim Rapserdfloh

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Rapsanbau in Gefahr -Super-kdr-Resistenz beim Rapserdfloh

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Der Rapserdfloh wird zunehmend zu einem der größten Probleme im Rapsanbau. In diesem Vortrag geht es um aktuelle Resistenzuntersuchungen, die zeigen, dass Pyrethroide gegen den Rapserdfloh in Rheinland-Pfalz und angrenzenden Regionen praktisch keine ausreichende Wirkung mehr haben. Die untersuchten Erdflöhe zeigten eine hochgradige KDR- bzw. Super-KDR-Resistenz, mit Resistenzgraden, die deutlich über der zugelassenen Aufwandmenge liegen. Im Mittelpunkt steht deshalb die Frage, wie Raps künftig trotzdem sicher durch die Jugendphase gebracht werden kann. Besprochen werden unter anderem ein angepasster Saattermin, sichere Feldaufgänge, Frühsaat-verträgliche Sorten, die Rolle von Herbizidstrategie, Wachstumsreglern und Herbst-N-Düngung sowie Möglichkeiten zur Bekämpfung der Larven. Besonders wichtig ist, dass der Raps beim Zuflug der Erdflöhe bereits gut entwickelt ist und mindestens ein Laubblattpaar gebildet hat. Außerdem wird erklärt, warum die Bekämpfung der Larven im Herbst deutlich anspruchsvoller wird, welche Bedeutung das Larvenmonitoring hat und warum Mittel wie Minecto Gold oder Exirel nur als Baustein gesehen werden können. Entscheidend bleibt: Je besser der Raps im Herbst und Frühjahr versorgt ist, desto geringer fällt die Schadwirkung des Rapserdflohs aus