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So schlimm ist es am Bahnhof Zoo! 😳 Berlin 2026

JSix

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So schlimm ist es am Bahnhof Zoo! 😳 Berlin 2026

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Berlin 2026: Obdachlosigkeit mitten in der Hauptstadt. Rund um den Bahnhof Zoologischer Garten wird das Problem besonders sichtbar. Menschen schlafen auf Gehwegen, sitzen mit ihrem gesamten Besitz an Hauswänden oder versuchen, sich mit Zelten und provisorischen Lagern einen Platz für die Nacht zu schaffen. Zwischen Hotels, Geschäften, Touristen und dem täglichen Großstadtverkehr zeigt sich hier eine völlig andere Seite Berlins. In diesem Video bin ich rund um den Bahnhof Zoo unterwegs und dokumentiere die Situation vor Ort. Dabei geht es nicht darum, einzelne Menschen vorzuführen, sondern zu zeigen, wie sichtbar Wohnungslosigkeit inzwischen im Berliner Stadtbild geworden ist. Gerade rund um große Bahnhöfe und stark frequentierte Innenstadtbereiche treffen Armut, Suchtprobleme, psychische Belastungen, steigende Wohnkosten und fehlender bezahlbarer Wohnraum aufeinander. Die Dimension ist größer, als viele vermuten: Nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg waren zum 31. Januar 2025 53.610 wohnungslose Menschen in Berlin in Einrichtungen, Notunterkünften, Wohnheimen oder anderen Angeboten untergebracht. Allein im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, zu dem der Bahnhof Zoo gehört, wurden 5.540 untergebrachte wohnungslose Personen gezählt. Diese Zahlen sind allerdings nicht gleichbedeutend mit Menschen, die tatsächlich auf der Straße schlafen. Für Menschen ohne Unterkunft beziehungsweise in verdeckter Wohnungslosigkeit liegen die jüngsten umfassenden Berliner Schätzungen für 2024 vor: Damals wurden rund 6.032 Menschen geschätzt, die auf der Straße lebten, zusätzlich etwa 2.364 verdeckt wohnungslose Menschen, die beispielsweise vorübergehend bei Freunden oder Bekannten unterkamen. Zusammen mit den damals untergebrachten Wohnungslosen ergab sich für Anfang 2024 eine Größenordnung von 55.656 wohnungslosen Menschen in Berlin. Berlin versucht unter anderem mit Notunterkünften, Beratungsangeboten und dem Konzept Housing First gegenzusteuern. Im September 2026 meldete das Land Berlin den 350. vermittelten Mietvertrag über seine Housing-First-Projekte; seit dem Start 2018 hätten dadurch mehr als 420 Menschen ein eigenes Zuhause erhalten. Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, wie groß die Herausforderung weiterhin ist. Wie nehmt ihr die Situation rund um den Bahnhof Zoo wahr? Hat sich Berlin in den letzten Jahren verändert? Schreibt eure Meinung respektvoll in die Kommentare.