Warum dich Menschen mögen (und es nichts mit Charisma zu tun hat)
Kopfkino
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Warum dich Menschen mögen (und es nichts mit Charisma zu tun hat)
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Warum mögen wir manche Menschen sofort, obwohl sie uns gar nicht beeindrucken wollen? Eine Anekdote aus dem viktorianischen London und fünf Studien der Sozialpsychologie zeigen: Sympathie entsteht nicht dadurch, wie du wirkst, sondern dadurch, wie sich andere neben dir fühlen.
Wir begleiten Jonas, einen Produktmanager aus Hamburg, bei einem 30-Tage-Experiment. Er tappt in jede Falle, die Charisma-Ratgeber verschweigen, und findet heraus, was wirklich wirkt.
00:00 Zwei Abendessen im viktorianischen London
01:07 Jonas' 30-Tage-Experiment
02:22 Wärme vor Kompetenz
03:58 Die Falle der Fragen
05:47 Warum ein Fehler sympathisch machen kann (und wann nicht)
07:28 Wie du auf gute Nachrichten reagierst
09:27 Die Sympathielücke
11:13 Die Antwort von Disraeli
12:17 Ein Experiment für dich
Studien und Quellen:
Fiske, Cuddy & Glick (2007): Wärme und Kompetenz als Grunddimensionen sozialer Wahrnehmung
Huang et al. (2017), Harvard: Fragen, besonders Nachfragen, steigern Sympathie
Reis: Wahrgenommene Responsivität in Beziehungen
Aronson, Willerman & Floyd (1966): Der Pratfall-Effekt
Gable et al. (2004): Reaktionen auf gute Nachrichten
Boothby et al. (2018): The Liking Gap
Die Geschichte von Jonas ist fiktiv und dient zur Veranschaulichung. Die Anekdote über Jennie Jerome wird ihr zugeschrieben, ist aber nicht sicher belegt.
Welche Falle erwischt dich am häufigsten? Schreib es in die Kommentare.
#Psychologie #Sympathie #Kommunikation