Warum Deutschland kaum Glasfaser hat, obwohl es schon 1981 einen Plan dafür gab
Hinter den Dingen
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Warum Deutschland kaum Glasfaser hat, obwohl es schon 1981 einen Plan dafür gab
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In Südkorea und Japan kommt das Internet längst durch Fäden aus Glas, in Deutschland bei vielen noch durch den alten Kupferdraht des Telefons. Dabei beschloss das Kabinett von Helmut Schmidt schon im April neunzehnhunderteinundachtzig, ein Glasfasernetz für das ganze Land aufzubauen. Was ist aus diesem Plan geworden, und warum spielte ausgerechnet das Kabelfernsehen dabei eine Rolle?
Wir erzählen von Colladon und Babinet und dem leuchtenden Wasserstrahl, vom Münchner Medizinstudenten Heinrich Lamm, vom Mantel, den Abraham van Heel den Fasern gab, von Charles Kao und seiner Berechnung im englischen Harlow, vom Durchbruch bei Corning, von den ersten deutschen Glasfaserstrecken und dem Projekt BIGFON, vom Regierungswechsel neunzehnhundertzweiundachtzig und Christian Schwarz-Schilling, vom Kabelfernsehen auf Kupfer, von OPAL im Osten, vom Vectoring im Westen und von der Gigabitstrategie bis heute. Beide Seiten der Entscheidung kommen zu Wort.
00:00 Licht statt Kupfer
01:33 Licht im Wasserstrahl
02:25 Heinrich Lamm und der Mantel
03:50 Charles Kao in Harlow
05:15 Der Durchbruch bei Corning
06:11 Deutschlands erste Glasfaserstrecken
07:52 Der Kabinettsbeschluss von 1981
08:39 Der Regierungswechsel
09:48 Kabelfernsehen auf Kupfer
10:18 Was Schwarz-Schilling sagte
11:44 Die Glasfaser verschwand nicht ganz
12:47 OPAL im Osten
14:00 Kupfer und Vectoring im Westen
15:17 Wie weit Deutschland zurückfiel
16:03 Die Gigabitstrategie
17:47 Was in einer Glasfaser steckt
18:47 Wer trägt die Schuld?
20:04 Wer hat die Glasfaser erfunden?
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