Hinter den Kulissen des Glockenspiels im Bürgerspital zu Würzburg
glockenzeit
0:00 / 0:00
Hinter den Kulissen des Glockenspiels im Bürgerspital zu Würzburg
1 917 просмотров · 7 лет назад
glockenzeit
3,05 тыс. подписчиков
1 917 просмотров · 7 лет назад
Dieses Video soll einen Einblick hinter die Kulissen des Glockenspiels im Würzburger Bürgerspital geben, gezeigt werden die schlagenden Glocken und die drehbaren Metallringe mit Figuren aus nächster Nähe. Aus dem Giebel des Verbindungsbaues zwischen Bürgerspital und Spitalkirche erklingt seit 1956 viermal täglich ein Glockenspiel während Figuren von Wallfahrern und fränkische Bürger umherziehen. Die dreizehn Glocken schuf die Glockengießerei Friedrich Wilhelm Schilling zu Heidelberg, die Figuren hingegen stammen von den Malern Leo Flachs (Wallfahrer und fränkische Bürger, Winzer) und Ludwig Martin (Frankenapostel). Während der anfänglichen Betriebszeit war das Glockenspiel noch durch Magnethämmer angetrieben worden, vor fast drei Jahrzehnten wurde dieses System jedoch durch einen Computer ersetzt.
Technische Daten des Glockenspieles:
gegossen von Friedrich Wilhelm Schilling in Heidelberg im Jahr 1956
13 Glocken in den Tönen g" a" h" c" d''' e''' f''' fis''' g''' a''' h''' c'''' d''''
die Gewichte hierzu sind: 91 67 49 45 40 35 33 27 26 20 19 19 17 (Angaben in Kg)
Täglich viermal erklingen nach dem Stundenschlag um 11, 13, 15 und 17 Uhr in fester Abfolge drei Melodien während die Figuren sich drehen: Zuerst das Kilianslied, welches an den Patron des Bistums und auch an religiöses Brauchtum erinnern soll. Anschließend folgt das eigens für das Glockenspiel komponierte Lied "Würzburger Glöckli", zu welchem die Figuren der fränkischen Bürger und Winzer umherfahren. Seit dem Jubiläum des Glockenspiels 2016 folgt nach einer Pause das Frankenlied "Wohlauf die Luft geht frisch und rein", welches leicht verändert wurde, um es mit vorhandener Tonfolge spielen zu können.
Das Glockenspiel ist durchaus eine beliebte Attraktion, sowohl Einheimische als auch Touristen halten während den Melodien kurz inne und richten Ihre Blicke nach oben.
Bedanken möchte ich mich bei Herrn Koch für die Ermöglichung der Einblicke in die "heiligen Hallen" und Frau Kemmer für die Genehmigung zur Veröffentlichung!