Herbstforum Altbau 2025: Markus Bur am Orde – Integration Wärmepumpe in historischer Bausubstanz
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Von einem nicht ganz alltäglichen Wärmepumpeneinbau in einem Schwarzwaldhof berichtete Dipl.-Ing., Markus Bur am Orde vom Ingenieurbüro für Energieeffizienz aus Königsfeld beim 27. Herbstforum Altbau. Das 1785 errichtete Gebäude mit Denkmaleigenschaft war für eine Wärmepumpe erst auf den zweiten Blick recht gut geeignet: Der spezifische Transmissionswärmeverlust 𝐻‘t, ein Kennwert, der die Wärmeverluste über die Gebäudehülle angibt, lag in dem Gebäude bei 0,63. Unterhalb von 0,9 ist ein Wärmepumpeneinsatz in der Regel gut möglich, so eine Faustregel des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU).
Der Diplomingenieur führte einen hydraulischen Abgleich durch und stellte die Heizkurve ein. Nach der raumweisen Heizlastberechnung ließ er die Heizkörper im Esszimmer gegen größere austauschen, in den anderen Räumen war dies nicht nötig. Der Ölkessel wurde entfernt und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eingebaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Jahresarbeitszahl liegt bei 3,6.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Vorträge der Referierenden gibt es hier: www.zukunftaltbau.de/herbstforum