Wie die Zeitansage aus einzelnen Aufnahmen die Uhrzeit zusammensetzte
Fernmeldeamt Deutschland
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Wie die Zeitansage aus einzelnen Aufnahmen die Uhrzeit zusammensetzte
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Die Zeitansage speicherte keinen fertigen Satz: Stunden, Minuten und später auch Sekunden wurden aus getrennten Sprachaufnahmen technisch ausgewählt und zu einer gültigen Uhrzeit zusammengesetzt.
Die Dokumentation verfolgt dieses Prinzip von der automatischen Zeitansage der Deutschen Reichspost über die „Eiserne Jungfrau“ mit Lichtton, Film und Fotozellen bis zur Magnetton-Zeitansage der Deutschen Bundespost und zum ZAG 100. Sie zeigt, wie Hauptuhr, Sprachspeicher, Auswahlmechanik und Zeitzeichen zusammenarbeiteten und warum eine korrekte Aufnahme allein noch keine korrekte Zeitansage ergab. Beim ZAG 100 lagen Stunden, Minuten und Zehnsekundenangaben getrennt auf einer rillenlosen Magnettonplatte; drei Tonarme lasen die jeweils benötigten Teile aus. Zum Schluss folgt die Zeitbasis bis zu DCF77 und der Frage, wie die Ansage mit einer extern geführten Normalzeit verbunden wurde.
── Kapitel ──
00:00 Zeitansage: Die analoge Maschine hinter der Stimme
04:46 Eiserne Jungfrau: Lichtton, Film und Fotozellen
15:14 Magnetton-Zeitansage 1958: Wie die Sekunden hinzukamen
25:56 ZAG 100: Drei Tonarme und die Magnettonplatte
36:52 DCF77: Wie die Zeitansage ihre Zeitbasis erhielt
Weitere Dokumentationen zur deutschen Fernmeldetechnik und ihren technischen Systemen erscheinen regelmäßig auf Fernmeldeamt Deutschland.
── Quellen und Bildnachweise ──
https://drive.google.com/file/d/1l31P...
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